Fahrt über A14 und A2: Rechnet mit etwa 4 bis 4,5 Stunden reiner Fahrzeit, mit Pause eher 5 Stunden. Startet gegen 08:00 Uhr, damit ihr am frühen Nachmittag ankommt und noch entspannt etwas unternehmen könnt. Für die Innenstadt sind das Parkhaus Osterstraße oder Parkhaus Karolinenstraße praktisch; von dort erreicht ihr die Altstadt zu Fuß. Plant auf der A2 rund um Braunschweig und bei Hannover etwas Puffer für Baustellen und Verkehr ein.
Nach dem Check-in fahrt ihr am besten mit der Stadtbahn vom Zentrum Richtung Herrenhausen; die Station Herrenhäuser Gärten liegt direkt am Eingang. Die barocken Herrenhäuser Gärten sind ideal für einen ersten Spaziergang nach der langen Fahrt: Besonders die Große Fontäne, das Galeriegebäude und die symmetrischen Alleen lohnen sich. Für den Großen Garten solltet ihr etwa 1,5 Stunden einplanen; im Sommer ist er meist bis in den Abend geöffnet, die genauen Zeiten und den Eintritt – gewöhnlich etwa 8–10 € – prüft ihr am besten kurz vorher auf der offiziellen Website.
Zurück ins Zentrum geht es bequem per Stadtbahn oder in etwa 10 Minuten mit dem Auto. Beginnt in der Marktkirche in der Altstadt, Hannovers markantem Backsteinbau am Hanns-Lilje-Platz; für die Besichtigung reichen ungefähr 30 Minuten, sofern kein Gottesdienst stattfindet. Anschließend spaziert ihr durch die Altstadt zum Neuen Rathaus am Maschpark. Das Gebäude und der Blick über den Teich sind besonders im frühen Abendlicht schön; die Innenbesichtigung und der Kuppelaufzug haben eigene, saisonabhängige Öffnungszeiten, daher lohnt eine kurze Prüfung vorab. Zum Abschluss reserviert am besten einen Tisch im Brauhaus Ernst August in der Schmiedestraße. Dort gibt es deftige regionale Küche und selbst gebrautes Bier; rechnet mit etwa 25–40 € pro Person. Von den Sehenswürdigkeiten sind es nur wenige Gehminuten, sodass ihr das Auto für den ganzen Abend stehen lassen könnt.
Nach der Ankunft am Hamburg Hauptbahnhof fahrt ihr mit der U3 bis Baumwall oder geht etwa 20 Minuten durch die Speicherstadt. Startet im Miniatur Wunderland gegen 09:30 Uhr und plant rund zweieinhalb Stunden ein. Die Ausstellung ist deutlich größer, als sie von außen wirkt; reservierte Zeitfenster sind besonders im August sinnvoll. Tickets kosten ungefähr 20–22 € pro Erwachsene, die Öffnungszeiten reichen meist bis in den Abend, können aber je nach Tag variieren. Ein kurzer Fußweg über die historischen Backsteinbrücken bringt euch anschließend zum Hamburg Dungeon. Für die inszenierte, englisch oder deutsch angebotene Geschichtsstunde solltet ihr etwa 1,5 Stunden rechnen; bucht auch hier möglichst ein festes Zeitfenster, etwa 25–30 € pro Person.
Zum Mittagessen könnt ihr euch in der Speicherstadt unkompliziert etwas holen oder mit der U3 von Baumwall bis Rödingsmarkt fahren; von dort sind es etwa zehn Minuten zu Fuß zur St. Michaelis Kirche. Besichtigt den Innenraum und nehmt euch anschließend ungefähr eine Stunde für die Kirche und den Turm. Der Aufstieg beziehungsweise die Aussichtsplattform bietet einen der besten Rundblicke über Hafen, Innenstadt und Elbe; mit dem Aufzug ist es bequemer, der Fußweg lohnt sich aber, wenn ihr noch Energie habt. Rechnet für die Turm- und Kirchenbereiche mit etwa 8–12 € Eintritt und prüft vorab die aktuellen Gottesdienst- oder Konzertzeiten.
Von St. Michaelis führt ein angenehmer Spaziergang durch Neustadt hinunter zu den Landungsbrücken; je nach Route dauert das etwa 15–20 Minuten. Schlendert dort eine Stunde an der Elbe entlang, schaut zu den ein- und auslaufenden Schiffen und gönnt euch bei Bedarf ein Fischbrötchen als kleinen Zwischenimbiss. Anschließend geht es mit der S-Bahn ab Landungsbrücken oder mit einem Taxi weiter nach Altona zum Fischereihafen Restaurant. Für das klassische Fischrestaurant solltet ihr 35–60 € pro Person einplanen und im August unbedingt reservieren. Nach dem Essen ist ein kurzer Spaziergang am Altonaer Elbufer schön; bei später Rückkehr kommt ihr mit der S-Bahn oder einem Taxi zurück ins Zentrum.
Startet in Hamburg gegen 08:00 Uhr und fahrt über A7/E45 Richtung Flensburg, über die dänische Grenze und weiter via Kolding nach Aarhus. Mit Pausen solltet ihr etwa 5 bis 5,5 Stunden einplanen; eine kurze Pause an einer dänischen Raststätte lohnt sich besonders für Kaffee und ein belegtes Brötchen. In Aarhus parkt ihr am einfachsten zentral, etwa im Parkhaus Navitas am Hafen oder Bruuns Galleri nahe dem Bahnhof. Prüft bei der Mietwagenfirma unbedingt, dass die Fahrt nach Dänemark erlaubt ist, und denkt an die dänischen Park-Apps beziehungsweise Automaten.
Nach dem Einchecken oder dem Abstellen des Gepäcks geht ihr zuerst in Den Gamle By, etwa 15 Minuten zu Fuß vom Zentrum entfernt. Für das weitläufige Freilichtmuseum solltet ihr rund zwei Stunden einplanen: Besonders schön ist der Kontrast zwischen den historischen Straßen, Werkstätten und den detailreichen Wohnhäusern aus verschiedenen Epochen. Die Öffnungszeiten liegen im Sommer meist ungefähr zwischen 10:00 und 17:00/18:00 Uhr; Tickets kosten grob 150–200 DKK. Anschließend sind es etwa 15 Minuten zu Fuß durch Midtbyen zum ARoS Aarhus Art Museum. Plant dort circa 1,5 Stunden ein und geht unbedingt auf Your rainbow panorama: Bei gutem Wetter habt ihr einen schönen Überblick über die Dächer von Aarhus. Das Museum ist normalerweise bis in den frühen Abend geöffnet, der Eintritt liegt ungefähr bei 180–200 DKK. Zwischen den beiden Besuchen passt eine kurze Kaffeepause in der Jægergårdsgade gut hinein.
Vom ARoS spaziert ihr in etwa 10 Minuten durch die kleinen Straßen des Latin Quarter zur Aarhus Cathedral. Der Innenraum ist Dänemarks längster Kirchenraum und wirkt besonders eindrucksvoll, wenn gegen Abend weniger Besucher unterwegs sind. Rechnet mit etwa 30 Minuten; die Öffnungszeiten können je nach Gottesdienst variieren, deshalb sollte der Besuch spätestens am frühen Abend erfolgen. Danach nehmt ihr am besten ein Taxi oder den Bus Richtung Aarhus Ø – zu Fuß sind es etwa 25 Minuten. Zum Abschluss wartet Hantwerk mit unkompliziertem Essen, lokalen Bieren und Blick auf das moderne Hafenviertel. Reserviert für den Abend möglichst vorab; rechnet mit etwa 250–400 DKK pro Person. Nehmt euch nach dem Essen noch Zeit für einen Spaziergang an der Hafenpromenade – dort bekommt ihr einen guten Eindruck davon, wie stark sich Aarhus Ø in den letzten Jahren verändert hat.
Fahrt am Vormittag von Aarhus in den Süden zum Moesgaard Museum; von der Innenstadt sind es mit dem Auto etwa 15–20 Minuten. Plant für das Museum rund zwei Stunden ein. Die archäologische Ausstellung ist besonders stark, und der Grauballe-Mann gehört zu den eindrucksvollsten erhaltenen Moorleichen Europas. Das Museum öffnet üblicherweise um 10:00 Uhr; prüft für den Augusttag kurz die aktuellen Zeiten und rechnet mit etwa 160–190 DKK Eintritt pro Erwachsenen. Parkplätze gibt es direkt am Museum, meist kostenlos oder ohne großen Aufwand.
Nach dem Museumsbesuch führt ein kurzer Spaziergang durch den Wald hinunter zur Moesgård beach. Die Kombination aus Küste und Buchenwald ist ideal für eine ruhige Stunde an der frischen Luft; bei gutem Wetter lohnt sich ein kurzer Abschnitt am Wasser, auch wenn die Nordsee hier eher zum Spazieren als zum langen Baden einlädt. Für ein ausgedehntes Mittagessen würde ich heute nicht viel Zeit einplanen – nehmt entweder etwas vom Café des Museums mit oder fahrt später auf der Strecke Richtung Norden eine Raststätte an. Gegen 13:00–14:00 Uhr solltet ihr wieder am Auto sein.
Die Fahrt über die E45 nach Aalborg dauert etwa 1 Stunde 20 Minuten bis 1 Stunde 40 Minuten. In Aalborg könnt ihr nahe der Uferpromenade parken, etwa im Parkhaus Friis oder in einem der zentralen Parkhäuser; von dort sind es wenige Minuten zu Fuß zum Utzon Center. Das von Jørn Utzon entworfene Gebäude liegt direkt am Limfjord und eignet sich gut für einen entspannten ersten Eindruck von Aalborg. Rechnet mit etwa einer Stunde und ungefähr 100–140 DKK Eintritt, abhängig von der aktuellen Ausstellung. Das Center schließt meist am späten Nachmittag, daher nicht zu spät ankommen.
Am Abend geht ihr vom Utzon Center in etwa 10–15 Minuten durch die Innenstadt zur Jomfru Ane Gade. Die kurze Fußgängerstraße ist lebhaft und touristischer als andere Ecken der Stadt, für eine unkomplizierte erste Mahlzeit aber praktisch. Für ein Abendessen mit Getränk solltet ihr ungefähr 200–350 DKK pro Person einplanen. Wenn euch die Straße zu laut oder zu partyorientiert ist, schaut in den angrenzenden Gassen rund um Nytorv und Algade nach einem ruhigeren Tisch; dort findet ihr ebenfalls Cafés und Restaurants, ohne den Abend durchzuplanen.
Beginnt den Tag in Aalborg und fahrt kurz über die Limfjordbrücke nach Nørresundby zum Lindholm Høje Museet. Die Fahrt dauert je nach Verkehr etwa 10–15 Minuten; vor Ort gibt es einen Parkplatz direkt beim Museum. Rechnet für Museum und Gräberfeld mit ungefähr anderthalb Stunden. Besonders stimmungsvoll ist der Spaziergang durch die steinernen Schiffs- und ovalen Gräber auf dem Hügel – bei Wind wirkt der Blick über den Limfjord fast wie eine kleine Zeitreise. Das Museum öffnet meist am Vormittag, die saisonalen Zeiten können jedoch variieren; prüft sie am besten am Vorabend. Eintritt kostet ungefähr 100–130 DKK pro Erwachsenen.
Nach dem Museumsbesuch fahrt ihr über die E39 nach Hirtshals. Plant mit rund einer Stunde Fahrzeit und legt die Weiterfahrt möglichst gegen 11:00–11:30 Uhr ein, damit am Nachmittag genügend Luft für die Hafenformalitäten bleibt. In Hirtshals angekommen, könnt ihr das Auto zunächst am Nordsøen Oceanarium abstellen; vom Parkplatz ist der Hafenbereich gut zu Fuß erreichbar. Falls ihr eine Fähre am selben oder am nächsten Tag nehmt, kontrolliert bereits jetzt die Buchungsunterlagen und Check-in-Zeit – bei Fahrzeugen solltet ihr großzügig planen und nicht nur auf die reine Fahrzeit vertrauen.
Im Nordsøen Oceanarium verbringt ihr etwa zwei Stunden. Das große zentrale Becken mit Mondfischen und anderen Nordseearten ist der Höhepunkt, aber auch die kleineren Ausstellungen lohnen sich, besonders bei wechselhaftem Wetter. Das Aquarium liegt direkt am Hafen und ist normalerweise täglich geöffnet; der Eintritt liegt ungefähr bei filesystem? 190–220 DKK für Erwachsene. Danach fahrt ihr wenige Minuten oder spaziert rund 25 Minuten zum Hirtshals Lighthouse. Für den Leuchtturm und die Dünen solltet ihr etwa 45 Minuten einplanen. Nehmt eine winddichte Jacke und feste Schuhe mit: Der Weg über die Küstenpfade ist unkompliziert, kann aber sandig und bei Wind überraschend rau sein. Von oben habt ihr einen weiten Blick über Hirtshals, die Nordsee und die an- und ablegenden Fähren.
Für den Abend ist Restaurant Abstrakt eine gute Gelegenheit, den Küstenort kulinarisch ernst zu nehmen. Das Restaurant liegt zentral in Hirtshals und serviert ein modernes, stark saisonales Menü mit Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchten. Reserviert unbedingt vorab, besonders an einem Augustwochenende; für ein Menü solltet ihr ungefähr 500–800 DKK pro Person einplanen, Getränke nicht eingerechnet. Nach dem Essen lohnt sich bei trockenem Wetter noch ein kurzer Spaziergang durch den Hafen – die Fischkutter und die abendliche Nordseeluft sind hier schöner als ein dicht gepacktes weiteres Programm.
Seid für den Fahrzeug-Check-in am Fährterminal von Hirtshals 60–90 Minuten vor der Abfahrt vor Ort; im August kann die Abfertigung spürbar länger dauern. Die Überfahrt mit der Fjord Line dauert je nach Schiff und Seegang etwa 2¼ bis 3¼ Stunden. Nach der Ankunft in Kristiansand fahrt ihr am besten direkt zu eurer Unterkunft und stellt das Auto ab – im Zentrum sind Parkplätze begrenzt und häufig kostenpflichtig. Prüft am Reisetag noch einmal die Abfahrts- und Ankunftszeiten auf der Website der Reederei.
Beginnt euren ersten Rundgang am Kilden Performing Arts Centre auf Odderøya. Das wellenförmige Holz- und Glasgebäude liegt direkt am Wasser und ist auch ohne Veranstaltung sehenswert; für die Außenbesichtigung reichen etwa 30–45 Minuten. Von dort sind es rund 15 Minuten zu Fuß entlang des Hafens zum Kristiansand Fish Market an Fiskebrygga. Hier könnt ihr bei einem der Fischrestaurants oder an den Marktständen unkompliziert zu Mittag essen – für ein leichtes Fischgericht solltet ihr ungefähr 200–350 NOK pro Person rechnen. Die eigentliche Marktatmosphäre ist besonders schön am Nachmittag, auch wenn einzelne Stände je nach Wochentag und Saison früher schließen.
Nach dem Essen geht ihr in etwa 10–15 Minuten ins historische Viertel Posebyen, wo ruhige Straßen mit weiß gestrichenen Holzhäusern einen guten Eindruck vom alten Kristiansand vermitteln. Nehmt euch Zeit für die kleinen Gassen statt nur die Hauptstraße entlangzulaufen; manche Innenhöfe und Cafés sind allerdings nur zu den jeweiligen Geschäftszeiten zugänglich. Zum Abschluss eignet sich Baneheia nördlich des Zentrums für einen entspannten Spaziergang. Vom Posebyen erreicht ihr den Park zu Fuß in etwa 15–20 Minuten. Der Rundweg an den Seen ist leicht und dauert ungefähr eine Stunde; bei feuchtem Wetter sind feste Schuhe angenehm. Bleibt bis zur Dämmerung, wenn sich die Waldwege langsam leeren, und nehmt für den Rückweg eine kleine Taschenlampe mit.
Startet gegen 07:30 Uhr in Kristiansand und fahrt über die E39 westwärts. Rechnet mit etwa 3,5 bis 4,5 Stunden bis Stavanger, je nach Verkehr, Fotostopps und den kurzen Fährüberfahrten unterwegs. Besonders die Abschnitte entlang der zerklüfteten Südküste sind sehenswert, aber die Fahrzeit lässt sich wegen Fähren und Baustellen nicht ganz exakt planen. Prüft morgens die aktuellen Meldungen von Statens vegvesen; mit einem Mietwagen werden Maut und Fähren meist automatisch über die Fahrzeugregistrierung abgerechnet. In Stavanger ist das Parkhaus P-Posten nahe dem Hafen praktisch für die Innenstadt, alternativ gibt es Parkmöglichkeiten beim Jorenholmen-Parkhaus. Nach der Ankunft lohnt sich eine kurze Kaffeepause, bevor ihr zu Fuß weiterzieht.
Beginnt im Zentrum mit der Stavanger Cathedral, die nur wenige Minuten vom Hafen entfernt liegt. Für den kleinen, atmosphärischen Innenraum reichen etwa 30 Minuten; prüft am Besuchstag die Gottesdienstzeiten, da der Zugang bei Zeremonien eingeschränkt sein kann. Anschließend geht ihr in ungefähr 10 Minuten hinunter zum Norwegian Petroleum Museum am Vågen. Plant dort rund anderthalb Stunden ein: Die Ausstellung ist überraschend interaktiv und erklärt die norwegische Ölgeschichte sehr anschaulich, ohne nur für Technikfans interessant zu sein. Eintritt kostet meist ungefähr 180–200 NOK für Erwachsene; die Öffnungszeiten liegen im Sommer häufig etwa zwischen 10:00 und 16:00 beziehungsweise 18:00 Uhr, daher solltet ihr nicht zu spät ankommen.
Vom Museum sind es nur wenige Minuten am Wasser entlang bis nach Gamle Stavanger. Schlendert ohne festen Plan durch die schmalen Gassen rund um Øvre Strandgate und Nedre Strandgate; die weiß gestrichenen Holzhäuser und kleinen Gärten wirken besonders ruhig, sobald die Tagesausflügler verschwinden. Für den Rundgang genügt etwa eine Stunde. Zum Abschluss kehrt ihr zum Fisketorget Stavanger am Vågen zurück. Dort könnt ihr unkompliziert Fisch oder Meeresfrüchte essen; rechnet mit etwa 250–450 NOK pro Person. Bei schönem Wetter sitzt ihr am besten draußen mit Blick auf die Boote – reservieren müsst ihr meist nicht, aber zur üblichen norwegischen Essenszeit zwischen 17:00 und 19:00 Uhr kann es voll werden.
Startet gegen 07:00 Uhr in Stavanger und plant für die Fahrt über die E39 mit den Küstenfähren mindestens 5,5 bis 6,5 Stunden plus Pausen ein. Die Strecke ist landschaftlich großartig, aber Fähren, Baustellen und Sommerverkehr können den Zeitplan leicht verschieben – rechnet lieber mit etwas Puffer, damit der Nachmittag in Bergen nicht zu knapp wird. Prüft am Vorabend die aktuellen Abfahrten und Straßenbedingungen auf norled.no sowie vegvesen.no; bei der Ankunft in Bergen ist das Parken im Zentrum teuer, weshalb ein Hotelparkplatz oder ein Parkhaus wie Klostergarasjen praktischer ist.
Nach dem Einchecken geht ihr zunächst zum Hafenviertel Vågen und schlendert etwa eine Stunde durch Bryggen. Die schmalen Gassen hinter den farbigen Holzhäusern sind ruhiger als die Uferfront und laden zu kleinen Galerien und Handwerksläden ein. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß zur Bergenhus Fortress. Besichtigt dort die Festungsanlage und, sofern geöffnet, die mittelalterliche Håkonshallen; die Außenbereiche sind meist länger zugänglich, während Innenräume saisonal und je nach Wochentag unterschiedliche Öffnungszeiten haben. Rechnet für den gesamten Festungsbesuch ungefähr eine Stunde ein.
Vom Festungsgelände spaziert ihr rund 10–15 Minuten durch das Zentrum zur Talstation der Fløibanen an der Vetrlidsallmenningen. Für Berg- und Talfahrt sowie den Aufenthalt auf dem Gipfel solltet ihr etwa 1,5 Stunden einplanen. Oben lohnt sich nicht nur der Aussichtspunkt: Ein kurzer Spaziergang auf einem der Waldwege gibt euch etwas Abstand vom Trubel an der Plattform. Kauft die Tickets möglichst vorab oder rechnet in der Hochsaison mit Wartezeit; bei klarem Wetter ist die Fahrt kurz vor Sonnenuntergang besonders schön.
Zum Abendessen geht es anschließend zu Fuß etwa 15 Minuten in Richtung Nygård zum Pingvinen. Das beliebte, unkomplizierte Lokal serviert norwegische Hausmannskost wie Fischsuppe, Klippfisk und Fleischgerichte; eine Reservierung ist sinnvoll, da es schnell voll wird. Plant etwa 250–400 NOK pro Person ein. Da ihr bereits einen langen Fahrtag hinter euch habt, ist der Abend hier gut ausklingen zu lassen, statt noch weitere Programmpunkte einzuplanen.
Startet gegen 07:30 Uhr in Bergen und fahrt über E16 und Rv5 Richtung Sogndal. Rechnet mit etwa 4,5 bis 5,5 Stunden inklusive Pausen; je nach genauer Route kommt die Fähre Mannheller–Fodnes hinzu. Die Strecke führt durch lange Täler und entlang mehrerer Fjordarme – plant kurze Fotostopps ein, aber behaltet die Fährzeiten und mögliche Baustellen auf vegvesen.no im Blick. Für die Fähre genügt normalerweise die automatische Bezahlung über das Maut- beziehungsweise Mietwagen-System; trotzdem sollte der Tank vor der Abfahrt möglichst voll sein.
Nach dem Check-in oder einer kurzen Mittagspause in Sogndal fahrt ihr etwa 15 Minuten nach Kaupanger zur Kaupanger Stave Church. Für die Holzkirche und den kleinen Friedhof reichen rund 45 Minuten; sie ist meist tagsüber geöffnet, die genauen Zeiten können saisonal variieren. Anschließend liegt das Freilichtmuseum De Heibergske Samlinger nur wenige Minuten entfernt. Plant etwa 1,5 Stunden ein, um zwischen historischen Bauernhöfen, Bootshäusern und alten Handwerksgebäuden am Hang über dem Fjord zu spazieren. Das Museum ist im Sommer üblicherweise bis in den späten Nachmittag geöffnet – kommt möglichst vor 16:00 Uhr, damit ihr nicht nur durch die Anlage hetzen müsst. Parkplätze gibt es an beiden Sehenswürdigkeiten; mit dem Auto ist diese Kombination deutlich angenehmer als mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Zurück in Sogndal könnt ihr im Sogndal kulturhus noch etwa 45 Minuten für eine Ausstellung oder ein aktuelles Kulturprogramm einplanen. Das Programm wechselt, daher lohnt sich ein kurzer Blick auf die Website oder der Anruf an der Kasse; falls gerade keine Ausstellung zugänglich ist, reicht auch ein kurzer Besuch des zentralen Hauses als wettergeschützte Pause. Danach spaziert ihr in etwa 10 Minuten hinunter zur Dampskipskaien. Am Wasser bietet sich ein entspanntes Abendessen im Kafé Krydder an, wo ihr mit ungefähr 250–450 NOK pro Person rechnen solltet. Reserviert an Sommerabenden besser vorab, besonders wenn ihr draußen sitzen möchtet. Die Uferpromenade ist klein und ruhig – ideal, um den langen Fahrtag bei Fjordblick ausklingen zu lassen.
Startet gegen 07:00 Uhr in Sogndal und plant über Rv55 und E39 etwa 6 bis 7,5 Stunden inklusive Pausen und Fährüberfahrten ein. Die Strecke ist landschaftlich einer der schönsten Fahrtage der Reise: Fjorde, Hochland und enge Uferstraßen wechseln sich ab. Prüft vor der Abfahrt auf vegvesen.no Straßensperrungen, Baustellen und Fährzeiten; nehmt außerdem Wasser und einen kleinen Proviant mit, da die Möglichkeiten entlang der Strecke unregelmäßig verteilt sind. In Ålesund stellt ihr das Auto am besten in einem zentralen Parkhaus wie P-hus Ålesund ab und lasst es für den Nachmittag stehen.
Nach dem Einchecken oder einer kurzen Pause geht ihr zu Jugendstilsenteret og KUBE im Zentrum, das meist etwa 10:00–17:00 Uhr geöffnet ist; kontrolliert die aktuellen Zeiten für euren Reisetag. Plant rund 1,5 Stunden ein. Das Museum erklärt anschaulich, wie Ålesund nach dem Stadtbrand von 1904 im Jugendstil wiederaufgebaut wurde – besonders interessant sind die erhaltenen Innenräume und die Architekturmodelle. Vom Museum sind es nur wenige Minuten zu Fuß durch die Straßen rund um Apotekergata. Anschließend führt ein kurzer Spaziergang zum Town Park am Fuß des Aksla. Für die 418 Stufen zum Aussichtspunkt solltet ihr etwa 20–30 Minuten einplanen; oben wartet eine großartige Sicht über die Dächer, Inseln und den Sunnmøre-Fjord. Bei nassem Wetter sind feste Schuhe sinnvoll, und für den Rückweg könnt ihr bei Bedarf auch den Bus nutzen.
Zum Abschluss schlendert ihr rund 10 Minuten hinunter zur Hafenpromenade am Brosundet. Die farbigen Kaufmannshäuser und die kleinen Brücken wirken im frühen Abendlicht besonders schön; für diesen Spaziergang reichen 45 Minuten, ohne dass ihr euch beeilen müsst. Reserviert anschließend im XL Diner, direkt am Wasser, unbedingt vorab – im August ist das Restaurant beliebt. Spezialität ist Bacalao, daneben gibt es weitere Fisch- und Meeresfrüchtegerichte; rechnet mit etwa 350–600 NOK pro Person ohne umfangreiche Getränke. Nach dem Essen lohnt sich noch ein kurzer Abstecher zur beleuchteten Uferkante, bevor ihr euch für den langen Fahrtag nach Molde ausruht.
Beginnt in Ålesund mit dem Atlanterhavsparken in Tueneset, idealerweise zur Öffnung am späten Vormittag. Plant etwa zwei Stunden ein: Neben den großen Aquarien sind besonders die Außenbereiche mit Pinguinen und der Blick über die Schären schön. Der Eintritt liegt ungefähr bei 250–300 NOK pro Erwachsenen; aktuelle Fütterungszeiten und Öffnungszeiten solltet ihr am selben Morgen prüfen. Vom Zentrum erreicht ihr das Aquarium mit dem Auto in rund 10–15 Minuten, Parkplätze sind vorhanden.
Nach dem Aquarium startet ihr gegen 13:00 Uhr über die E39 Richtung Vestnes und nehmt anschließend die Fähre Vestnes–Molde. Rechnet insgesamt mit etwa 2,5 bis 3 Stunden, einschließlich Wartezeit an der Fähre; im August kann sich die Abfahrt durch Ferienverkehr oder Wetter verschieben. Die Fährpassage ist kurz, aber landschaftlich eindrucksvoll – haltet Ausschau nach den Bergen rund um den Romsdalsfjord. Bezahlt wird üblicherweise automatisch über das Maut- beziehungsweise Fährsystem des Mietwagens. In Molde parkt ihr am besten in einem zentralen Parkhaus oder auf einem ausgeschilderten Innenstadtparkplatz und lasst das Auto anschließend stehen.
Geht zunächst zur Molde Cathedral im Zentrum; für die markante moderne Architektur und die farbigen Glasfenster reichen etwa 30 Minuten. Danach führt ein angenehmer Spaziergang von ungefähr 15–20 Minuten bergauf Richtung Reknes zum Romsdal Museum. Das weitläufige Freilichtmuseum mit historischen Gebäuden aus der Region lässt sich entspannt in rund 1,5 Stunden erkunden. Prüft die saisonalen Öffnungszeiten, da Museen in Norwegen außerhalb der Hauptsaison früher schließen können; rechnet mit etwa 150–200 NOK Eintritt.
Zum Abschluss geht ihr zurück ins Zentrum zu Rosepiken Café, einem entspannten Ort für Kaffee und Kuchen. Plant etwa eine Stunde ein und rechnet mit ungefähr 100–200 NOK pro Person. Danach lohnt sich noch ein kurzer Spaziergang am Hafen oder durch die Straßen rund um Storgata – gerade am Abend ist Molde angenehm ruhig, und bei klarer Sicht öffnen sich schöne Blicke auf die Gipfel des Romsdalshalvøya.
Startet früh in Molde und fahrt hinauf zum Aussichtspunkt Varden; vom Zentrum sind es ungefähr 10–15 Minuten mit dem Auto. Die kurze Wanderung und der Aussichtsstopp dauern etwa eine Stunde. Oben öffnet sich das berühmte Panorama über den Moldefjord, die Inseln und die gezackten Gipfel der Romsdalsalpane – bei klarer Sicht ein starker letzter Eindruck von der norwegischen Küste. Parkplätze sind vorhanden, aber der Platz ist klein; nehmt eine warme Schicht und Schuhe mit gutem Profil mit, denn selbst im August kann es windig und nass sein.
Fahrt anschließend über E136 und weiter auf der E6 Richtung Süden. Rechnet mit etwa 5½ bis 6½ Stunden reiner Fahrzeit und mehreren kurzen Pausen; die Strecke durch Romsdalen und entlang des Lesjaskogsvatnet ist landschaftlich schön, aber kurvenreich. Plant das Mittagessen unkompliziert an einer Raststätte entlang der E6 ein – für diese lange Etappe ist ein früher Start gegen 09:00 Uhr entscheidend. Prüft vor Abfahrt bei Statens vegvesen die Straßenlage und tankt möglichst noch in Molde oder Åndalsnes, da die Abstände im Gebirge größer sein können.
Nach der Ankunft in Lillehammer geht es zunächst zum Freilichtmuseum Maihaugen. Für die historischen Bauernhöfe, Stadthäuser und kurzen Wege durch die Anlage reichen am späten Nachmittag etwa 1½ Stunden; im August ist das Museum meist bis in den frühen Abend geöffnet, die genauen Zeiten solltet ihr am selben Tag prüfen. Vom Zentrum oder von Maihaugen fahrt ihr anschließend rund 10 Minuten zur Lysgårdsbakken im Lillehammer Olympic Park. Nehmt euch dort etwa eine Stunde für die Sprungschanzen, die olympischen Anlagen und den Blick über das Tal – bei geschlossenem Sessellift könnt ihr die Schanzen trotzdem von unten und den umliegenden Wegen aus gut sehen.
Zum Abschluss fahrt ihr zurück ins Zentrum und reserviert einen Tisch im Hvelvet, einem stimmungsvollen Restaurant in einem historischen Gebäude nahe der Storgata. Die Küche legt den Schwerpunkt auf saisonale norwegische Produkte; rechnet mit etwa 350–600 NOK pro Person ohne besondere Getränke. Nach dem langen Fahrtag ist ein Spaziergang durch die ruhigen Seitenstraßen rund um den Lillehammer-Kirkepark eine angenehm kurze Verdauungsrunde. Reserviert besonders am Wochenende vorab und lasst das Auto am Hotel stehen – die Innenstadt ist kompakt und vom Restaurant aus gut zu Fuß zu erkunden.
Startet gegen 07:00 Uhr in Lillehammer und nehmt die E6 über Oslo und weiter südwärts zur schwedischen Grenze bei Svinesund. Rechnet mit etwa 5,5 bis 6,5 Stunden reiner Fahrzeit; rund um Oslo kann der Verkehr den Zeitplan verlängern. Plant eine kurze Kaffeepause an einer Raststätte ein und prüft vor der Abfahrt unbedingt, ob der Mietwagen für die Einreise nach Schweden und die Rückgabe in einem anderen Land freigegeben ist. Nach der Ankunft in Göteborg ist einparkplatz oder ein Parkhaus am Stadtrand praktischer als die enge Innenstadt; das Auto könnt ihr anschließend stehen lassen, denn die folgenden Viertel liegen gut zu Fuß beieinander.
Nach dem Einchecken ein kurzer Spaziergang durch Haga, Göteborgs schönstes historisches Viertel, mit kopfsteingepflasterten Gassen, kleinen Designläden und Secondhandgeschäften entlang der Haga Nygata. Eine Stunde reicht für einen ersten Eindruck, besonders wenn ihr nicht jedes Café ansteuert. Von dort steigt ihr über die Treppen hinauf zur Skansen Kronan; der Weg dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Die ehemalige Festung ist meist frei zugänglich und bietet einen der besten Stadtblicke – bei klarer Sicht erkennt ihr den, die Dächer von Haga und weit im Hintergrund die Schärenküste. Der Aufstieg ist kurz, aber steil; gutes Schuhwerk lohnt sich.
Geht anschließend etwa 15 Minuten bergab Richtung Rosenlund zur Feskekörka, Göteborgs charakteristischem Fischmarktgebäude. Das restaurierte Haus ist vor allem architektonisch sehenswert; die Verkaufsstände und gastronomischen Angebote haben in der Regel tagsüber beziehungsweise bis zum frühen Abend geöffnet, daher solltet ihr nicht zu spät eintreffen. Für eine entspannte letzte Runde durch die Innenstadt könnt ihr danach am Rosenlundskanalen entlang in Richtung Linné spazieren. Zum Abendessen ist Taverna Averna eine gute Wahl: lebhaft, unkompliziert und im italienisch inspirierten Stil. Rechnet mit etwa 250–450 SEK pro Person; am Wochenende oder im August reserviert ihr besser vorab. Der Abend kann anschließend in den Bars von Linné ausklingen, ohne dass ihr noch auf das Auto angewiesen seid.
Beginnt den letzten Tag früh bei Universeum am Korsvägen – idealerweise zur Öffnung gegen 09:00 Uhr, wobei ihr die Zeiten für den 1. September noch einmal prüfen solltet. Für die Regenwaldhalle, das Aquarium und die interaktiven Wissenschaftsbereiche reichen etwa zwei Stunden. Gerade bei wechselhaftem Wetter ist das ein angenehmer, unkomplizierter Abschluss in Göteborg; Tickets kosten je nach Tarif ungefähr 200–300 SEK pro Person. Vom Hotel oder der Innenstadt kommt ihr mit Straßenbahnen Richtung Korsvägen bequem hin, und das Parkhaus Liseberg Södra ist meist praktischer als die knappen Straßenparkplätze rund um die Arena.
Fahrt spätestens gegen 11:00 Uhr los – bei einer Strecke von rund 9 bis 10,5 Stunden plus Pausen wird der Abend ohnehin lang. Nehmt die E6 südwärts über Malmö und die Øresundbrücke, anschließend über A7, A2 und A14 Richtung Freiberg. Rechnet für die Brücke und die dänische Durchfahrt mit zusätzlichen Kosten und kontrolliert vor Abfahrt, ob die internationale Einwegmiete sowie die Rückgabe in Deutschland tatsächlich freigegeben sind. Plant Fahrerwechsel etwa alle zwei Stunden und eine längere Pause an einer größeren Raststätte; besonders rund um Hamburg, Hannover und Magdeburg kann der Verkehr den Zeitplan deutlich verlängern. Für Kraftstoff, Brücke, mögliche Maut und kleinere Umwege sind insgesamt grob 120–190 € realistisch.
Bei pünktlichem Start erreicht ihr Freiberg voraussichtlich am späten Abend. Legt die genaue Rückgabe- oder Heimadresse des Mietwagens vor der Abfahrt im Navigationsgerät fest und tankt möglichst noch vor der Rückgabe voll – die Tankstelle direkt am Vermieterstandort ist oft teurer. Rechnet wegen Grenzverkehr, Baustellen und Müdigkeit lieber mit einer großzügigen Reserve; wenn ihr nicht zwingend am selben Abend ankommen müsst, ist eine zusätzliche Pause bei Dresden die vernünftigere Option als die letzten Kilometer zu erzwingen.