Nach der Landung am Beijing Capital Airport oder Beijing Daxing Airport solltest du für Einreise, Gepäck und Geld- beziehungsweise SIM-Kartenformalitäten etwa 1–2 Stunden einplanen. Von Capital dauert die Fahrt ins Zentrum meist 45–75 Minuten, von Daxing eher 60–90 Minuten; ein vorab reservierter Transfer ist mit Gepäck am unkompliziertesten. Alternativ fahren Airport Express beziehungsweise Daxing Airport Express und anschließend die U-Bahn ins Zentrum. Lade dir vorab Alipay oder WeChat Pay ein und speichere die Hoteladresse zusätzlich auf Chinesisch.
Nach dem Check-in geht es zur Wangfujing Snack Street in Dongcheng. Die Stände sind am frühen Abend meist ab etwa 17:00 Uhr belebt; rechne mit rund ¥30–100 für kleine Kostproben. Die berühmten Skorpion- und Insektenspieße sind eher Fotomotiv als Pflichtprogramm – probiere lieber Baozi, Jianjiao, kandierte Früchte oder gegrillte Spieße. Danach schlenderst du etwa 10 Minuten zum Wangfujing Bookstore, einem modernen, gut klimatisierten Buchladen mit chinesischen Romanen, Designartikeln und kleinen Souvenirs. Plane ungefähr 45 Minuten ein; die Öffnungszeit liegt üblicherweise bis etwa 21:00 Uhr, kann aber tagesabhängig variieren.
Für den ersten Abend passt Quanjude Roast Duck (Wangfujing) besonders gut: Die Pekingente wird direkt am Tisch tranchiert und traditionell mit dünnen Pfannkuchen, Gurke, Frühlingszwiebeln und Hoisinsauce serviert. Reserviere möglichst über das Hotel oder eine chinesische Buchungsplattform, denn die Filiale ist zentral und oft gut besucht. Das Abendessen dauert etwa 1,5 Stunden und kostet ungefähr ¥150–300 pro Person, je nach Entenportion und Beilagen. Danach ist kein weiteres Programm nötig – ein kurzer Spaziergang durch die beleuchtete Wangfujing-Gegend reicht, bevor du dich vom Anreisetag erholst.
Beginne früh am Tian’anmen-Platz, idealerweise gegen 7:00 Uhr. Der Platz ist dann noch vergleichsweise ruhig, und das weite Ensemble aus Monumenten, Fahnen und den Toranlagen wirkt besonders eindrucksvoll im klaren Novemberlicht. Rechne mit strengen Sicherheitskontrollen: Reisepass unbedingt dabeihaben, große Taschen möglichst im Hotel lassen und den Zugang vorab über die offizielle Reservierungsplattform beziehungsweise das Hotel prüfen. Für Rundgang und Kontrollen solltest du etwa eine Stunde einplanen; die Wege sind weit, und Toiletten befinden sich nicht überall direkt am Platz.
Vom Tian’anmen-Platz erreichst du das National Museum of China zu Fuß in wenigen Minuten. Plane für die Ausstellungshallen ungefähr zweieinhalb Stunden ein. Die Sammlung reicht von frühen Dynastien über Keramik und Bronze bis zur modernen chinesischen Geschichte; besonders angenehm ist, dass du dir dank der Größe des Museums nicht alles ansehen musst. Der Eintritt in die Dauerausstellungen ist meist kostenlos, eine Vorabreservierung mit Reisepass ist jedoch erforderlich; Sonderausstellungen können etwa ¥50–100 kosten. Öffnungszeiten sind üblicherweise Dienstag bis Sonntag etwa 9:00–17:00 Uhr, letzter Einlass am Nachmittag – montags ist das Museum in der Regel geschlossen. Für eine kurze Mittagspause bietet sich anschließend ein schlichtes Restaurant in den Seitenstraßen von Dongcheng an; bestelle am besten Nudeln oder Jiaozi, statt für eine große Mahlzeit viel Zeit zu verlieren.
Nimm danach ein Taxi oder DiDi zum Jingshan Park; je nach Verkehr dauert die kurze Strecke etwa 15–25 Minuten. Der Park liegt nördlich der Verbotenen Stadt und ist bewusst für den späten Nachmittag eingeplant: Vom zentralen Pavillon auf dem künstlich aufgeschütteten Hügel hast du einen der schönsten klassischen Blicke über die goldenen Dächer und die dicht bebaute Innenstadt. Der Eintritt kostet nur wenige Yuan, und für den Aufstieg über die Treppen solltest du ungefähr eine Stunde einplanen. Ende November wird es früh dunkel, daher lohnt sich der Besuch etwa zwischen 15:00 und 16:00 Uhr. Nimm etwas Warmes zum Anziehen mit – auf dem Hügel ist es deutlich zugiger als auf Straßenniveau.
Fahre anschließend per DiDi oder Taxi Richtung Wangfujing zum Donghuamen Night Market. Die frühere Marktzeile ist heute nicht mehr in ihrer alten Form aktiv; viele Stände wurden verlegt oder geschlossen. Wenn dein Plan ausdrücklich diesen Ort vorsieht, solltest du deshalb vorab den aktuellen Status prüfen und keine lange Anfahrt nur für einzelne Spießchen einplanen. Rund um Wangfujing findest du weiterhin zahlreiche Snackläden und Restaurants, in denen du typischere Kleinigkeiten wie Jianjiao, Baozi oder kandierte Früchte probieren kannst. Rechne für eine kleine Verkostung mit etwa ¥40–100 pro Person. Die Gegend ist abends lebhaft, aber touristisch – für ein authentischeres Gefühl lohnt sich ein kurzer Abstecher in die ruhigeren Hutong-Gassen von Dongcheng, bevor du zum Hotel zurückkehrst.
Beginne gegen 8:00 Uhr an der Verbotenen Stadt. Der Eingang liegt an Meridian Gate auf der Südseite; reserviere den Eintritt unbedingt vorab über die offizielle Plattform oder einen seriösen Anbieter, da die Tickets häufig kontingentiert sind. Rechne mit strengen Sicherheitskontrollen und bringe deinen Reisepass mit – er dient in China meist als Eintrittsnachweis. Für die zentrale Achse bis zum nördlichen Gate of Divine Might solltest du etwa drei Stunden einplanen; im November ist das klare, kühle Licht ideal für die weitläufigen Innenhöfe. Der Eintritt kostet gewöhnlich etwa ¥60, im Winterhalbjahr oft etwas weniger; montags ist die Anlage geschlossen, am 14. November 2026, einem Samstag, sollte sie regulär geöffnet sein. Vermeide ein großes Frühstück direkt davor, da die Kontrollen und Wege Zeit kosten.
Verlasse die Anlage am nördlichen Ausgang und fahre anschließend mit dem Taxi oder Didi in etwa 10–15 Minuten zum Südtor von Beihai Park. Zu Fuß ist die Strecke zwar machbar, aber nach dem langen Rundgang wenig reizvoll; je nach Eingang kostet der Park etwa ¥10–20 Eintritt und ist normalerweise bis zum frühen Abend geöffnet. Schlendere am Ufer des Sees entlang zur markanten White Dagoba auf der Insel – die Aussicht über die kaiserlichen Gärten und die Dächer der Umgebung ist besonders schön, wenn der Herbstwind die Oberfläche kräuselt. Für ein unkompliziertes Mittagessen bietet sich das nahegelegene Fangzhuanchang Zhajiangmian an: Die Pekinger Nudeln mit herzhafter Sojabohnenpaste sind schnell serviert und kosten meist ¥25–40. Plane im Park ungefähr anderthalb Stunden ein, ohne jeden Pavillon abhaken zu wollen.
Vom Nordwestbereich von Beihai Park erreichst du Prince Gong’s Mansion per Didi in rund 10 Minuten oder zu Fuß in etwa 20–25 Minuten über die ruhigeren Hutong-Gassen von Shichahai. Die Residenz ist gewöhnlich etwa von 8:30 bis 17:00 Uhr geöffnet, der letzte Einlass liegt oft etwas früher; der Eintritt kostet ungefähr ¥40. Nimm dir rund 90 Minuten für die Innenhöfe, den Garten und den künstlich angelegten Hügel – hier wirkt die Qing-Zeit deutlich intimer als in der Verbotenen Stadt. Anschließend lohnt ein langsamer Spaziergang durch Yandai Byway und entlang des Houhai-Sees, bevor du bei Yaoji Chaogan einkehrst. Das schlichte Lokal ist bekannt für traditionelle Pekinger Nudeln und Innereiengerichte; bestelle nach Möglichkeit mehrere kleine Portionen, falls du diese Küche erst kennenlernen möchtest. Rechne mit etwa ¥40–80 pro Person und etwas Wartezeit zur Abendessenszeit.
Starte in Beijing spätestens gegen 6:30 Uhr mit einem vorab reservierten Privatwagen oder Taxi nach Mutianyu Great Wall; je nach Lage deines Hotels dauert die Fahrt etwa 1,5–2 Stunden. Der Abschnitt öffnet normalerweise gegen 8:00 Uhr, und die frühe Ankunft lohnt sich im November besonders: klare, kalte Luft, goldbraune Berghänge und deutlich weniger Besucher als am populäreren Badaling. Plane rund vier Stunden ein. Für den Aufstieg ist die Seilbahn praktisch; oben kannst du entspannt zwischen den Wachtürmen wandern. Nimm warme Kleidung, feste Schuhe und Wasser mit – auf der Mauer ist es oft deutlich windiger als in der Stadt. Eintritt, Shuttle und Seilbahn kosten zusammen grob ¥150–250, abhängig von der gewählten Kombination.
Fahre anschließend weiter zum Beijing Château Changyu AFIP Global bei Miyun. Die Strecke von Mutianyu dauert meist 45–60 Minuten; am besten lässt du den Fahrer während des Besuchs warten, da die öffentliche Verkehrsanbindung umständlich ist. Das weitläufige Weingut wirkt mit seinen europäischen Fassaden fast unwirklich und ist ein angenehmer Kontrast zum Wandertag. Für Führung und Weinprobe solltest du etwa 1,5 Stunden einplanen; rechne je nach Paket mit ungefähr ¥100–250 pro Person. Prüfe die Öffnungszeiten und reserviere die Verkostung vorab, da der Betrieb außerhalb der Hauptsaison eingeschränkt sein kann.
Gegen 16:30–17:00 Uhr solltest du die Rückfahrt nach Beijing antreten. Bis ins Zentrum sind 1,5–2,5 Stunden realistisch, am späten Nachmittag kann der Verkehr auf den Zufahrtsstraßen deutlich bremsen. Lass dich direkt bei Xianlaoman Dumplings im Dongcheng District absetzen und bestelle verschiedene Pekinger Teigtaschen zum Teilen – besonders unkompliziert sind Jiaozi mit Schweinefleisch, Schnittlauch oder Gemüse. Das Essen dauert etwa eine Stunde und kostet ungefähr ¥50–100 pro Person. Da die Filialen und Öffnungszeiten variieren können, prüfe am selben Tag die genaue Adresse in Amap oder Dianping; anschließend ist es meist angenehmer, mit dem Taxi oder Didi zurückzufahren, statt noch auf die U-Bahn umzusteigen.
Nach der Ankunft am Xi’an North Railway Station fährst du am unkompliziertesten per Metro oder DiDi zu deinem Hotel innerhalb der Stadtmauer. Bis in die Gegend um Bell Tower dauert es mit der Metro etwa 30–40 Minuten; mit DiDi je nach Verkehr ungefähr genauso lange. Nach dem Check-in lohnt es sich, kurz durchzuatmen und nur das Nötigste mitzunehmen: Im Muslim Quarter ist es später am Tag lebendig und stellenweise eng. Prüfe vorab, ob dein Hotel Reisepässe ausländischer Gäste registriert, und halte die Adresse auf Chinesisch bereit.
Gegen 16:00 Uhr gehst du zur Beiyuanmen-Straße und lässt dich ohne festen Plan durch die Seitenwege treiben. Die Hauptstraße ist touristischer, während die Gassen rund um Dapiyuan und Xiyangshi mehr vom alltäglichen Viertelleben zeigen. Probiere kleine Portionen wie Roujiamo, Biangbiang-Nudeln oder gegrillte Lammspieße; rechne meist mit ¥10–40 pro Snack. Viele Stände arbeiten bar oder per chinesischer Zahlungs-App, daher ist etwas Bargeld praktisch. Plane etwa eine Stunde ein und spare Appetit für das Abendessen auf.
Von Beiyuanmen sind es nur wenige Minuten zu Fuß zum Drum Tower am Bell Tower Square. Der Turm ist normalerweise bis etwa 18:00–18:30 Uhr geöffnet, die genauen Zeiten und Eintrittspreise von ungefähr ¥30 solltest du am besten vor Ort prüfen. Der Aufstieg dauert nicht lange, bietet aber einen guten ersten Überblick über die symmetrischen Straßenachsen der Altstadt und die Stadtmauer. Besonders schön ist die Gegend kurz nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Dächer und Plätze beleuchtet sind.
Zum Abschluss gehst du wenige Minuten weiter zum De Fa Chang Dumpling Restaurant nahe dem Bell Tower. Bestelle, wenn du verschiedene Sorten probieren möchtest, eines der bekannten Dumpling-Menüs; die kunstvoll geformten Teigtaschen sind hier eher eine Xi’aner Spezialität als bloß ein schneller Snack. Für ein vollständiges Abendessen solltest du etwa ¥100–200 pro Person einplanen. Reservierung ist nicht immer nötig, kann zur Stoßzeit gegen 18:30–19:30 Uhr aber Wartezeit sparen. Danach bist du direkt im zentralen Altstadtbereich und kannst ohne weiteres Programm gemütlich zum Hotel zurückspazieren oder eine kurze DiDi-Fahrt nehmen.
Starte gegen 8:00 Uhr am Xi’an City Wall am South Gate (Yongningmen). Von Hotels rund um den Bell Tower sind es zu Fuß etwa 15–20 Minuten oder wenige Minuten mit DiDi; die Mauer ist gewöhnlich ab etwa 8:00 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet ungefähr ¥54. Oben kannst du für rund ¥50–100 ein Fahrrad für etwa zwei Stunden mieten. Die komplette Runde ist knapp 14 Kilometer lang und dauert gemütlich 1,5–2 Stunden. Im November ist die Luft oft klar und kühl – nimm Handschuhe mit, denn auf der Mauer zieht der Wind deutlich stärker als unten in den Gassen. Am schönsten ist die Strecke am frühen Vormittag, wenn die Türme und die Dächer der Altstadt noch nicht im Dunst verschwimmen.
Fahre anschließend mit DiDi etwa 15–20 Minuten nach Small Wild Goose Pagoda im Viertel Beilin; mit der Metro ist es ebenfalls möglich, aber der direkte Wagen ist für diese kurze Strecke praktischer. Der historische Komplex mit Pagode, ruhigen Höfen und dem Xi’an Museum lässt sich in etwa 1,5 Stunden entspannt erkunden. Der Parkbereich öffnet meist am Vormittag, der Eintritt ist häufig kostenlos oder sehr günstig, während für einzelne Museumsteile eine Reservierung verlangt werden kann. Plane hier bewusst eine langsamere Pause ein: Im Vergleich zu den großen Sehenswürdigkeiten wirkt die Anlage angenehm lokal, besonders wenn Bewohner im Park spazieren oder Tai-Chi üben.
Zum Shaanxi History Museum im Viertel Xiaozhai gelangst du von dort in rund 10–15 Minuten per DiDi. Für die Ausstellung solltest du unbedingt vorab ein Zeitfenster reservieren; die regulären Bereiche sind oft kostenlos, Sonderausstellungen können etwa ¥30–50 kosten. Rechne mit ungefähr zwei Stunden für die Sammlung – besonders sehenswert sind die Tang-Keramiken, Gold- und Silberarbeiten sowie die Objekte entlang der alten Seidenstraße. Das Museum ist in der Regel dienstags bis sonntags geöffnet und montags geschlossen; die Einlasszeiten können saisonal variieren. Für einen Kaffee oder eine kurze Pause eignet sich anschließend das nahe Xiaozhai-Gebiet mit vielen Einkaufszentren und unkomplizierten Cafés.
Am frühen Abend fährst du in etwa 15–20 Minuten nach Yongxingfang in der östlichen Altstadt. Das restaurierte Viertel ist touristischer als ein gewöhnlicher Nachbarschaftsmarkt, bietet aber eine gute Gelegenheit, mehrere Spezialitäten aus Shaanxi zu probieren. Bestelle ein Roujiamo, Biangbiang-Nudeln, gegrillte Spieße und – wenn du es etwas kräftiger magst – Suanmeitang oder lokale Innereiengerichte. Mit mehreren kleinen Portionen solltest du etwa ¥50–120 pro Person einplanen. Die meisten Stände sind bis ungefähr 21:00–22:00 Uhr aktiv; bezahle möglichst über WeChat Pay oder Alipay, wobei manche Verkaufsstände auch Bargeld akzeptieren. Danach kannst du ohne festen Programmpunkt durch die beleuchteten Höfe schlendern und per DiDi oder Taxi in rund 10–20 Minuten zurück zu deiner Unterkunft fahren.
Fahre gegen 8:00 Uhr von Xi’an nach Lintong zur Emperor Qinshihuang’s Mausoleum Site Museum. Ein vorab reservierter privater Wagen oder eine organisierte Tour ist am bequemsten; rechne je nach Verkehr mit etwa 1–1,5 Stunden pro Strecke. Mit DiDi ist die Fahrt ebenfalls möglich, aber für die Rückfahrt solltest du den Wagen besser gleich für mehrere Stunden buchen. Das Museum öffnet gewöhnlich gegen 8:30 Uhr, der Eintritt kostet etwa ¥120; reserviere dein Zeitfenster vorab über die offizielle Plattform oder Trip.com und nimm deinen Reisepass mit.
Plane ungefähr drei Stunden für die Hallen ein. Beginne mit Grube 1, der größten und eindrucksvollsten Halle, bevor du Grube 2 und Grube 3 besichtigst; die Bronze-Kutschen befinden sich in einem separaten Ausstellungshaus. Komm möglichst früh, denn ab spätem Vormittag wird es deutlich voller. Zwischen den Hallen kannst du zu Fuß gehen, und im Besucherzentrum gibt es einfache Snacks – für ein ruhigeres Mittagessen lohnt es sich, erst nach dem Museumsbesuch weiterzufahren.
Weiter geht es in wenigen Minuten mit dem Wagen zum Huaqing Palace, dem früheren kaiserlichen Thermalbad am Fuß des Mount Li. Für die Gärten, historischen Bäder und die Anlagen rund um die Xi’an-Inzidenz solltest du etwa 1,5 Stunden einplanen; der Eintritt liegt ungefähr bei ¥120, die Öffnungszeiten meist bei etwa 7:30–18:00 Uhr. Im November ist das Licht am Nachmittag besonders schön, und die Wege durch die Gärten sind dann angenehmer als in der sommerlichen Hitze. Bleib auf den markierten Wegen und rechne damit, dass manche Bereiche wegen Renovierungen kurzfristig eingeschränkt sein können.
Gegen 16:00 Uhr fährst du zurück nach Xi’an; bei normalem Verkehr bist du gegen 17:00–17:30 Uhr wieder in der Stadt. Für den Abend passt eine unkomplizierte Mahlzeit in Laodong Park Food Street oder im Viertel Sajinqiao: Probiere dort biangbiang-Nudeln, roujiamo oder eine würzige Nudelsuppe. Rechne in einem einfachen lokalen Restaurant mit etwa ¥60–150 pro Person. Nach dem langen Museumstag ist es angenehmer, gezielt ein kleines Restaurant anzusteuern, statt noch eine weitere Sehenswürdigkeit einzuplanen.
Nach der Ankunft am Chengdu East Railway Station fährst du mit der Metro oder DiDi zu deinem Hotel im Zentrum; bis zur Gegend um Chunxi Road dauert es meist etwa 20–35 Minuten. Plane für den Bahnhof, den Weg zum Hotel und den Check-in genügend Puffer ein. Falls dein Zimmer am frühen Nachmittag noch nicht bereit ist, kann das Hotel das Gepäck normalerweise aufbewahren. Für die erste Orientierung lohnt sich eine eSIM oder eine lokale Datenverbindung, da viele westliche Dienste in China nicht zuverlässig funktionieren.
Beginne deine Stadterkundung auf Chunxi Road, Chengdus quirligster Einkaufsstraße im Stadtbezirk Jinjiang. Rund um die Fußgängerzone findest du Kaufhäuser, lokale Snackstände und viele moderne Geschäfte; besonders lebendig wird es ab etwa 16:00 Uhr. Nimm dir ungefähr 1,5 Stunden zum Bummeln und probiere, wenn du möchtest, an einem Imbissstand etwas wie süße Klebreisbällchen oder würzige Nudeln. Von hier sind es nur etwa 10 Minuten zu Fuß nach Taikoo Li Chengdu – der Weg führt durch das dicht belebte Zentrum und macht den Kontrast zwischen älteren Straßenzügen und der neuen Einkaufsarchitektur gut sichtbar.
Das offene Einkaufsviertel Taikoo Li Chengdu ist weniger wegen des Shoppings als wegen seiner Architektur sehenswert: niedrige, moderne Gebäude, schmale Passagen und traditionelle Elemente liegen direkt neben dem historischen Daci Temple. Gegen Abend werden die Innenhöfe und Fassaden stimmungsvoll beleuchtet. Plane rund eine Stunde ein und lass dir Zeit für einen kurzen Abstecher in die ruhigeren Gassen abseits der Hauptpassage. Die meisten Geschäfte öffnen etwa von 10:00 bis 22:00 Uhr; Restaurants bleiben häufig länger geöffnet. Für den Übergang zum Abendessen ist eine kurze DiDi-Fahrt oder, je nach genauer Lage, eine Fahrt mit der Metro zur Kuan Alley am bequemsten.
Beende den Tag im Long Sen Tea House in der Kuan Alley, wo du Chengdus klassische Teehauskultur in entspannter Atmosphäre kennenlernst. Bestelle einen traditionellen Tee und dazu leichte Sichuan-Gerichte oder kleine Snacks; rechne insgesamt mit etwa ¥60–150 pro Person. Die Bedienung gießt den Tee oft mehrfach nach, daher ist dies eher ein langsames Abendessen als ein schneller Restaurantbesuch. In den historischen Gassen rund um Kuan Alley kannst du anschließend noch ein wenig spazieren; unter der Woche ist die Stimmung meist angenehmer als am Wochenende. Für den Rückweg zum Hotel ist DiDi praktisch, da die Wege in den restaurierten Altstadtgassen nicht immer direkt zur nächsten Metrostation führen.
Beginne gegen 8:30 Uhr im Viertel Qingyang am Wenshu Monastery, einem der angenehmsten Orte Chengdus für einen ruhigen Start. Der Tempel öffnet normalerweise ab etwa 8:00 Uhr; der Eintritt ist meist kostenlos oder sehr gering. Nimm dir rund 1,5 Stunden für die Hallen, Räucherstäbchenhöfe und den schattigen Teegarten. Bestelle dort ruhig eine Tasse Tee und beobachte ältere Einheimische beim Kartenspielen oder Plaudern — der Ort fühlt sich eher wie ein lebendiger Stadtteil als wie eine reine Sehenswürdigkeit an. Vom Zentrum rund um Chunxi Road erreichst du das Kloster mit der Metro oder DiDi in etwa 15–25 Minuten.
Zum Mittagessen bleibst du in Qingyang und gehst zu Chen Mapo Tofu, dem traditionsreichen Restaurant für eines der bekanntesten Gerichte Sichuans. Rechne mit etwa ¥50–100 pro Person; bestelle neben dem Mapo Tofu am besten noch Reis und ein bis zwei weitere Gerichte zum Teilen. Die Küche ist deutlich würziger als vieles, was außerhalb Sichuans angeboten wird — bitte bei Bedarf um „weniger scharf“, wobei dadurch der typische Geschmack etwas verloren geht. Plane etwa eine Stunde ein und zahle möglichst über Alipay oder WeChat Pay; kleinere Filialen und Stoßzeiten können zu Wartezeiten führen.
Nach dem Essen fährst du per DiDi oder Metro weiter zu Kuan Alley and Zhai Alley, einem restaurierten Ensemble historischer Gassen mit grauen Ziegelhäusern, Innenhöfen, Teestuben und kleinen Geschäften. Plane ungefähr zwei Stunden, ohne jeden Laden systematisch ablaufen zu wollen: In der ruhigeren Zhai Alley findest du meist die angenehmere Atmosphäre, während die breitere Kuan Alley stärker auf Besucher ausgerichtet ist. Die Gegend ist kostenlos zugänglich, einzelne Museen oder Innenhöfe verlangen kleine Eintrittspreise. Für eine Pause lohnt sich ein Tee in einem Innenhof; meide die auffälligsten Souvenirläden direkt an den Hauptwegen und biege stattdessen in die kleineren Querpassagen ab.
Am Abend besuchst du das Chengdu Sichuan Opera Theater in der Innenstadt. Die Vorstellungen dauern meist etwa 1,5 Stunden und beginnen je nach Spielplan gegen 19:30 oder 20:00 Uhr. Sichere die Tickets am besten am selben oder am Vortag über dein Hotel, eine seriöse Plattform oder direkt beim Theater; je nach Sitzplatz kosten sie ungefähr ¥180–400. Die berühmte Maskenwechselkunst ist der Höhepunkt, doch auch die Musik, die komischen Szenen und die kunstvoll geschminkten Darsteller gehören dazu. Sei etwa 20–30 Minuten früher da, denn die Einlasskontrolle kann etwas dauern; nach der Vorstellung kommst du mit DiDi am bequemsten zurück, da die Metro je nach genauer Spielzeit bereits schließt.
Fahre gegen 6:30–7:00 Uhr mit DiDi oder einem vorab reservierten Wagen zur Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding im Norden der Stadt. Aus dem Zentrum brauchst du je nach Verkehr etwa 40–60 Minuten; morgens ist der Berufsverkehr bereits spürbar, deshalb lohnt sich der frühe Start. Die Anlage öffnet gewöhnlich gegen 7:30 Uhr, und die Pandas sind vor allem während der kühleren Morgenstunden beim Fressen und Klettern aktiv. Plane rund vier Stunden ein, trage bequeme Schuhe und buche das Zeitfenster möglichst vorher über die offizielle Plattform oder einen seriösen Anbieter. Der Eintritt liegt typischerweise bei etwa ¥55–60; die weitläufige Anlage hat kostenlose Shuttlebusse, aber die Wege zwischen den Gehegen sind angenehmer, wenn du nicht jede Strecke per Shuttle fährst.
Fahre anschließend per DiDi in Richtung Wenshu Fang; rechne mit etwa 35–50 Minuten, abhängig vom Verkehr. In dem historischen Viertel findest du mehrere vegetarische Lokale mit buddhistisch inspirierter Sichuan-Küche – ideal für eine ruhige Mittagspause nach dem oft recht vollen Panda-Besuch. Bestelle am besten mehrere Gerichte zum Teilen, etwa Pilze, Tofu, Gemüse und Reisnudeln; pro Person sind ungefähr ¥50–120 realistisch. Nimm dir etwa eine Stunde Zeit und schlendere danach kurz durch die kleinen Höfe und Gassen von Wenshu Fang, bevor du weiterfährst.
Am frühen Nachmittag geht es mit der Metro oder DiDi zum People’s Park im Viertel Qingyang; von Wenshu Fang dauert die Fahrt meist 15–25 Minuten. Der Park ist täglich geöffnet und kostenlos. Verbringe hier etwa anderthalb Stunden im Heming Teahouse, wo du dir bei einer Tasse Tee die typisch entspannte Chengduer Alltagskultur anschauen kannst: Kartenspieler, ältere Einheimische, Tanzgruppen und spontane Musik gehören zum normalen Parkleben. Bestelle den Tee direkt im Teehaus; je nach Sorte und Service liegen die Preise meist bei etwa ¥20–50. Lass den Nachmittag bewusst langsam angehen – dieser Park ist weniger eine Sehenswürdigkeit zum Abhaken als ein guter Ort, um Chengdu zu beobachten.
Zum Abendessen fährst du per DiDi in den Bezirk Chenghua zum Shujiuxiang Hot Pot; vom People’s Park solltest du ungefähr 25–40 Minuten einplanen. Rechne mit Wartezeit, besonders am Wochenende, und lass dir bei Bedarf eine mildere geteilte Brühe bestellen, wenn dir der klassische Sichuan-Hotpot zu scharf ist. Fleisch, Tofu, Pilze, Gemüse und Nudeln werden selbst im brodelnden Topf gegart; mit Getränken kostet das Essen etwa ¥100–200 pro Person und dauert rund zwei Stunden. Beim Bestellen hilft die Kombination aus yuanyang guo (geteilte, zweigeteilte Brühe) und einem Sesam- oder Knoblauch-Dip. Danach ist ein kurzer DiDi-Transfer zurück ins Hotel am unkompliziertesten – der Hotpot ist reichhaltig und der Verkehr am Abend oft zäh.
Nach dem Vormittagsflug aus Chengdu erreichst du Guilin Liangjiang Airport voraussichtlich am frühen bis mittleren Nachmittag. Für Gepäck, Transfer und Check-in solltest du insgesamt etwa 1–1,5 Stunden einplanen; ein vorab bestelltes DiDi oder ein Hoteltaxi ist deutlich unkomplizierter als die Suche nach einem freien Wagen vor Ort. Übernachte idealerweise im Zentrum rund um Zhengyang Pedestrian Street oder nahe Guilin Railway Station, damit die heutigen Ziele bequem erreichbar sind. Nach einer kurzen Pause führt ein etwa 15-minütiger Spaziergang durch die Fußgängerzone; sie ist besonders am späten Nachmittag lebendig, wenn Essensstände öffnen und Einheimische zum Bummeln kommen.
Nimm dir rund 1,5 Stunden für Zhengyang Pedestrian Street und die angrenzenden Gassen. Probiere dort kleine Snacks wie gefüllte Klebreisbällchen, Taro-Kuchen oder gegrillte Spieße, aber bewahre dir Appetit für das Abendessen auf. Anschließend sind es zu Fuß etwa 15–20 Minuten beziehungsweise wenige Minuten mit DiDi zum Elephant Trunk Hill im Viertel Xiangshan. Das Parkgelände ist gewöhnlich bis etwa 21:30 Uhr geöffnet; der Eintritt liegt ungefähr bei ¥75, wobei Zeiten und Preise saisonal variieren können. Im November ist der späte Nachmittag ideal: Das Licht wird weicher, und vom Aussichtspunkt am Wasser siehst du den charakteristischen Felsen zusammen mit dem Li River. Plane etwa 1,5 Stunden ein und prüfe vorab, ob der Zugang über das offizielle WeChat-Miniprogramm reserviert werden muss.
Für das Abendessen kehrst du ins Zentrum zurück und bestellst eine Schüssel Guilin Rice Noodles, am besten in einem gut besuchten, einfachen Nudelrestaurant statt in einem stark auf Touristen ausgerichteten Lokal. Gute Anlaufstellen sind Filialen von Chongshan Rice Noodles oder Maji Rice Noodles; je nach Belag kostet eine Portion meist ¥8–20, mit zusätzlichen Beilagen insgesamt etwa ¥20–50 pro Person. Bestelle die Nudeln zunächst trocken mit eingelegten Bohnen, Erdnüssen, Kräutern und etwas Chili und füge Brühe nur nach Geschmack hinzu. Danach lohnt sich noch ein kurzer Spaziergang entlang der Shanhu Lake-Promenade, deren beleuchtete Pagoden besonders stimmungsvoll sind, bevor du dich nach dem Reisetag früh ausruhst.
Beginne gegen 8:30 Uhr mit einem DiDi zur Reed Flute Cave im Nordwesten Guilins; aus dem Zentrum dauert die Fahrt je nach Verkehr etwa 25–35 Minuten. Die Höhle öffnet meist gegen 8:00 Uhr, der Eintritt liegt ungefähr bei ¥90–120. Plane rund 1,5 Stunden ein: Die farbige Beleuchtung ist touristisch, bringt die Stalaktiten und unterirdischen Seen aber eindrucksvoll zur Geltung. Nimm eine dünne Jacke mit – in der Höhle ist es ganzjährig kühl und feucht. Anschließend fährst du in etwa 20 Minuten zurück Richtung Zentrum zum Diecai Hill.
Am Diecai Hill kannst du dir mit Aufstieg und Aussicht etwa eine Stunde Zeit lassen. Die Wege sind kurz, aber stellenweise steil; feste Schuhe sind angenehmer als Sandalen. Vom oberen Aussichtspunkt siehst du den Li-Fluss, die Dächer Guilins und bei klarer Novemberluft die Karstberge in der Ferne. Der Parkbereich öffnet normalerweise etwa ab 7:30 Uhr, der Eintritt kostet ungefähr ¥25–35. Für ein unkompliziertes Mittagessen bietet sich anschließend Lao Dongjiang Rice Noodles in der Nähe des Stadtzentrums an: Guilins Reisnudeln sind schnell serviert, günstig und ideal, bevor du weiter zum Seven Star Park fährst. Rechne per DiDi mit etwa 15–20 Minuten.
Für den weitläufigen Seven Star Park solltest du etwa 2,5 Stunden einplanen. Schlendere gemütlich durch die Bambuswege, über die kleinen Brücken und entlang der Flussufer; der Park ist weniger ein einzelner Aussichtspunkt als ein angenehmer Ort, um Guilins Landschaft ohne Zeitdruck zu erleben. Die Öffnungszeiten liegen gewöhnlich ungefähr zwischen 7:30 und 18:00 Uhr, der Eintritt meist bei ¥55–75; einige Höhlen oder Sonderbereiche können extra kosten. Fahre danach gegen 18:30 Uhr zur Zhengyang Street und zum Guilin Night Market. Zwischen Garküchen und kleinen Ständen kannst du lokale Snacks wie Reisnudeln, Klebreiskuchen und gegrillte Spieße probieren; für eine leichte Mahlzeit reichen meist ¥40–100 pro Person. Die Gegend ist lebhafter als die Parks, aber noch gut für einen entspannten Abendspaziergang.
Sei gegen 7:30–8:00 Uhr am vorab bestätigten Anleger in Guilin; je nach gebuchtem Schiff startet die Kreuzfahrt meist zwischen 8:00 und 9:00 Uhr. Die vier- bis fünfstündige Fahrt nach Yangshuo ist der eigentliche Höhepunkt des Tages: Vom Oberdeck siehst du Bambuswälder, Wasserbüffel und die markanten Karstkegel, die besonders im weichen Novemberlicht eindrucksvoll wirken. Rechne je nach Sitzplatz und Anbieter mit etwa ¥300–600. Frühstück und Getränke sind an Bord oft erhältlich, aber ein eigener Snack sowie eine dünne Jacke sind sinnvoll – auf dem Fluss kann es frisch und windig sein. Prüfe am Vorabend unbedingt Anleger, Abfahrtszeit und den Transfer vom Ankunftspier ins Zentrum von Yangshuo.
Nach der Ankunft und dem Transfer zu deiner Unterkunft hast du Zeit für eine Pause, bevor du dich zu Fuß in Richtung West Street begibst. Die historische Gasse ist touristisch, aber am späten Nachmittag angenehm lebendig: Zwischen weiß getünchten Häusern, kleinen Läden und Cafés lohnt es sich, einfach ohne festes Ziel umherzustreifen. Für einen Kaffee oder Tee bietet sich das Gongcheng Oil Tea-Gebiet rund um die Altstadt an; probiere dort, wenn du möchtest, den kräftigen lokalen Ölaufguss-Tee. Plane etwa 1,5 Stunden ein und kaufe Souvenirs eher abseits der zentralsten Abschnitte, wo die Preise meist verhandelbarer sind.
Für Impression Liu Sanjie solltest du rechtzeitig per DiDi oder Hoteltransfer zum Freilufttheater am Li-Fluss fahren; von West Street dauert die Strecke gewöhnlich etwa 10–20 Minuten, abhängig vom Abendverkehr. Die rund 1,5-stündige Inszenierung beginnt je nach Saison und Spielplan meist gegen 19:30 oder 20:00 Uhr. Die beleuchteten Karstberge und die Choreografie auf dem Wasser sind wichtiger als die Handlung – nimm möglichst Plätze im mittleren Bereich und eine warme Schicht mit. Tickets liegen häufig ungefähr bei ¥200–500; buche sie vorab, da Vorstellungen ausverkauft sein können. Anschließend kehrst du nach West Street oder ans Flussufer zurück und bestellst Beer Fish, Yangshuos bekannteste Spezialität: Am besten ein Fischgericht zum Teilen mit Reis und Gemüse, meist etwa ¥80–180 pro Person. Frage vor der Bestellung nach Gewicht, Zubereitungsart und Gesamtpreis, da der Fisch oft nach Gewicht berechnet wird.
Für diesen Reisetag ist der direkte Flug ab Guilin Liangjiang Airport deutlich entspannter als die geplante Zugvariante: Von Yangshuo solltest du mit einem vorab reservierten Wagen etwa 1,5–2 Stunden bis zum Flughafen rechnen und wegen Check-in und Sicherheitskontrolle rund zwei Stunden vor Abflug dort sein. Falls du trotzdem den Hochgeschwindigkeitszug nimmst, fährst du sehr früh zum Yangshuo Railway Station bei Xingping; rechne mit etwa 9–11 Stunden inklusive Umstieg und einer späten Ankunft in Shanghai Hongqiao. Buche Sitzplatz und Anschluss möglichst auf einer einzigen Reservierung, denn ein verpasster Umstieg wäre bei dieser langen Strecke unpraktisch.
Nach der Ankunft fährst du per Metro, DiDi oder Taxi zu deinem Hotel im Huangpu-Distrikt; rund um Xintiandi ist die Lage für den Abend ideal. Mit Gepäck solltest du zunächst ohne Programm etwa 45–60 Minuten für Transfer und Check-in einplanen. Danach ist Xintiandi perfekt zum Ankommen: Die restaurierten Shikumen-Häuser, kleinen Innenhöfe und beleuchteten Gassen lassen sich gemütlich in ungefähr 1,5 Stunden erkunden. Viele Geschäfte schließen gegen 21:00–22:00 Uhr, Restaurants und Bars bleiben meist länger geöffnet. Achte bei DiDi auf die genaue Abholzone, da die autofreien Bereiche direkt in den Gassen nicht überall angefahren werden können.
Zum Abendessen passt Din Tai Fung in Xintiandi besonders gut nach dem langen Reisetag: Die Küche ist zuverlässig, die Bestellung unkompliziert, und die gedämpften Xiaolongbao sind eine angenehme erste Mahlzeit in Shanghai. Rechne mit etwa ¥100–200 pro Person; zu den Stoßzeiten kann eine kurze Wartezeit entstehen, daher lohnt sich ein früheres Abendessen gegen 18:00–18:30 Uhr. Bestelle vorsichtig beim ersten Korb – die Suppenknödel sind sehr heiß – und beende den Abend anschließend ohne weiteres Pflichtprogramm mit einem kurzen Spaziergang durch die beleuchteten Shikumen-Höfe.
Beginne gegen 8:30 Uhr im Viertel Old City, bevor die Altstadtgassen und der Yu Garden Bazaar voller Reisegruppen werden. Der Garten öffnet normalerweise um 8:30 Uhr; rechne mit etwa ¥30–40 Eintritt und rund zwei Stunden für die klassischen Pavillons, Teiche, Felsgärten und den berühmten Nine-Dragon Wall. Am einfachsten erreichst du den Eingang per DiDi oder mit der Metro bis Yuyuan Garden Station; von dort sind es etwa 10 Minuten zu Fuß. Nimm dir nach dem Garten noch etwas Zeit für die schmalen Gassen rund um Fangbang Middle Road – sie sind touristisch, aber am frühen Vormittag besonders stimmungsvoll. Die Wege und Steinbrücken können rutschig sein, gute Schuhe lohnen sich.
Zum Mittagessen bleibst du direkt im Yu Garden Bazaar und gehst zu Nanxiang Mantou Dian, einem der bekanntesten Adressen für Xiaolongbao. Plane etwa eine Stunde ein und rechne mit ¥40–100 pro Person, je nachdem, ob du im Schnellimbiss oder im Restaurantbereich bestellst. Die gedämpften Teigtaschen kommen sehr heiß auf den Tisch: Erst ein kleines Loch in die Haut stechen, die Brühe herauslöffeln und dann die Teigtasche essen. Die Warteschlangen können lang sein; falls der Gastraum voll ist, ist die Take-away-Ausgabe meist deutlich schneller. Nach dem Essen lässt sich die Strecke zum Bund gut per DiDi in etwa 15–25 Minuten zurücklegen, abhängig vom Verkehr – bestelle die Fahrt nicht direkt an der engsten Marktgasse, sondern an einer größeren Straße wie Fuxing East Road.
Komme gegen 15:30 oder 16:00 Uhr am The Bund an, wenn das weichere Novemberlicht die historischen Fassaden besonders schön hervorhebt und du noch vor der großen Abendfülle dort bist. Schlendere die Uferpromenade von Waibaidu Bridge südwärts und nimm dir ungefähr 1,5 Stunden für die Architektur auf der Westseite sowie den Blick über den Huangpu River auf Lujiazui. Die Promenade ist frei zugänglich; rechne aber mit Sicherheitskontrollen an den Zugängen und vielen Menschen rund um Sonnenuntergang. Für Fotos ist der Abschnitt nahe Ginza Wharf oft etwas angenehmer als die Mitte vor den größten Reisegruppen. Bleib anschließend in der Gegend und gehe rechtzeitig zum Shiliupu Wharf – je nach gebuchtem Anleger sind es etwa 15–25 Minuten zu Fuß oder wenige Minuten per DiDi.
Buche die Huangpu River Night Cruise möglichst vorab für eine Abfahrt zwischen 18:30 und 20:00 Uhr und prüfe genau, ob dein Ticket für Shiliupu Wharf No. 1 oder einen benachbarten Anleger gilt. Die Fahrt dauert gewöhnlich etwa 1,5 Stunden; Preise liegen meist bei ¥100–200, je nach Schiff und Sitzbereich. An Bord siehst du die beleuchtete Skyline von Pudong und die historische Uferfront des Bund aus der besten Perspektive. Sei 30–45 Minuten vor Abfahrt am Anleger, da die Sicherheitskontrolle und das Boarding etwas Zeit benötigen; nimm eine warme Schicht mit, denn auf dem offenen Deck wird es auf dem Wasser im November schnell kalt.
Beginne gegen 9:00 Uhr am Shanghai Museum an People’s Square. Die Sammlung chinesischer Bronzeobjekte, Keramik, Kalligrafie und Gemälde gehört zu den stärksten des Landes; plane etwa zweieinhalb Stunden ein und reserviere den kostenlosen Eintritt unbedingt vorab über die offizielle Plattform, da die Zeitfenster häufig ausgebucht sind. Die Sicherheitskontrolle kann dauern, große Taschen solltest du vermeiden. Von der Gegend um den Bund erreichst du das Museum am einfachsten mit der Metro bis People’s Square.
Nach dem Museumsbesuch gehst du direkt in den angrenzenden People’s Park – eine angenehme Pause mitten im Zentrum. Rund um die Wege und Teiche siehst du morgens und mittags Einheimische beim Tai-Chi, Kartenspielen oder Spazieren; am Wochenende ist außerdem der berühmte „marriage market“ rund um den Park besonders lebhaft. Für einen schnellen Imbiss eignen sich die kleinen Lokale an der Nanjing West Road besser als die teuren Einkaufszentren; plane etwa eine Stunde ein.
Fahre anschließend mit der Metro oder DiDi Richtung Wukang Road und verbringe den Nachmittag ohne festen Zeitplan in der Former French Concession. Von People’s Park dauert die Fahrt meist 20–30 Minuten, mit der Metro etwa bis Shanghai Library oder Jiao Tong University, je nachdem, wo du beginnen möchtest. Schlendere an den Platanen vorbei, sieh dir die historischen Villen rund um Wukang Mansion an und biege auch in ruhigere Seitenstraßen wie Anfu Road und Hunan Road ab. Die meisten Häuser sind nur von außen zu besichtigen; gerade das macht den Reiz des Viertels aus. Für Kaffee und eine kleine Pause passt Seesaw Coffee in der Gegend um Anfu Road gut, bevor du gegen 17:00 Uhr langsam zum Abendessen weitergehst.
Reserviere für etwa 18:30 oder 19:00 Uhr einen Tisch im Jesse Restaurant – idealerweise in der Filiale an der Tianping Road, sofern sie zu deinem Spaziergang passt. Das kleine, unkomplizierte Lokal serviert klassische Shanghaier Hausmannskost wie geschmorte Schweinerippchen, Garnelen in süß-salziger Sauce und Gemüse der Saison; bestelle lieber mehrere Gerichte zum Teilen. Rechne mit etwa ¥150–300 pro Person. Die Plätze sind begrenzt, und besonders abends wird es voll, daher ist eine Reservierung über das Hotel oder per DiDi-Telefonübersetzung sinnvoll. Wenn du danach noch spazieren möchtest, sind die beleuchteten Seitenstraßen rund um Hengshan Road nur eine kurze Fahrt entfernt.
Fahre gegen 8:00 Uhr mit DiDi oder einem vorab gebuchten Wagen von deinem Hotel nach Zhujiajiao Ancient Town in Qingpu. Je nach Ausgangspunkt dauert die Fahrt etwa 60–90 Minuten; alternativ bringt dich die Metrolinie 17 bis Zhujiajiao Station, von dort sind es rund 15–20 Minuten zu Fuß oder wenige Minuten per DiDi. Starte möglichst früh, denn die Wasserstadt füllt sich ab spätem Vormittag. Plane für Kanäle, schmale Gassen, Steinbrücken und die alten Wohnhäuser ungefähr drei Stunden ein. Der historische Kern ist größtenteils frei zugänglich, einzelne Sehenswürdigkeiten und Kombitickets kosten meist etwa ¥60–80. Für einen Kaffee oder ein kleines Frühstück eignen sich die ruhigeren Gassen abseits der North Street; an den Kanalufern bekommst du außerdem Kleinigkeiten wie Reiskuchen, Bambussprossen und geräucherten Fisch.
Anschließend gehst du zum KeZhi Garden, der nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt liegt. Der klassische Garten ist deutlich entspannter als die Hauptgassen und verbindet Teiche, Pavillons, Felsen und traditionelle Wohnarchitektur; eine Stunde reicht normalerweise gut. Er öffnet üblicherweise gegen 8:30 Uhr und kostet ungefähr ¥20–30. Zum Mittagessen bleibst du am besten in Zhujiajiao und wählst ein kleines Restaurant nahe der Wasserkanäle – bestelle lieber mehrere Gerichte zum Teilen, etwa gedämpfte Teigtaschen, Nudeln und lokale Fischgerichte. Prüfe vor der Bestellung die Preise, da einige Lokale an den touristischen Hauptwegen deutlich teurer sind.
Gegen 15:00–15:30 Uhr solltest du die Rückfahrt nach Shanghai antreten. Mit DiDi oder einem privaten Wagen dauert sie je nach Verkehr etwa 1–1,5 Stunden; lasse dir genügend Puffer, besonders am Freitagnachmittag oder bei Regen. Nach einer kurzen Pause im Hotel fährst du weiter nach Lujiazui zum Shanghai Tower. Die Aussichtsplattform liegt im 118. Stock und ist normalerweise bis etwa 21:00 Uhr geöffnet; reserviere das Zeitfenster online, idealerweise für 30–45 Minuten vor Sonnenuntergang. Der Eintritt liegt meist bei etwa ¥180–220. Die schnelle Fahrt mit dem Aufzug und der Blick über den Huangpu, den Bund und das nächtliche Häusermeer sind den Besuch besonders bei klarer Novemberluft wert. Von Lujiazui erreichst du anschließend Din Tai Fung (Shanghai Centre) in Jing’an am einfachsten per DiDi; plane für die Strecke etwa 20–35 Minuten ein. Die Filiale ist eine unkomplizierte Wahl für das Abendessen – rechne mit ungefähr ¥100–200 pro Person und bestelle die Xiaolongbao, Gemüsegerichte und eine Suppe zum Teilen.
Beginne den letzten Tag gegen 8:00 Uhr im Viertel Jing’an am Jing’an Temple. Der zentral gelegene buddhistische Tempel öffnet gewöhnlich am Morgen; rechne mit etwa 50–80 Yuan Eintritt und rund einer Stunde für die Hallen, den großen Innenhof und die goldene Pagode vor der modernen Hochhauskulisse. Früh ist die Atmosphäre deutlich ruhiger. Von deinem Hotel erreichst du den Tempel am einfachsten mit der Metro bis Jing’an Temple Station; beachte, dass Schultern und Knie beim Betreten der Gebetshallen möglichst bedeckt sein sollten.
Fahre anschließend wenige Minuten per DiDi oder Metro in die Former French Concession und schlendere etwa 1,5 Stunden über die Anfu Road. Zwischen Platanen, kleinen Modegeschäften, Buchläden und Cafés eignet sie sich perfekt für einen entspannten letzten Vormittag. Für Kaffee oder ein leichtes Gebäck ist RAC Café eine gute Adresse; für einen ruhigeren Abstecher kannst du in den angrenzenden Gassen rund um Wukang Road noch ein wenig treiben lassen. Die meisten Geschäfte öffnen erst gegen 10:00 oder 11:00 Uhr, daher lohnt sich dieser Abschnitt nicht zu früh.
Zum Mittagessen geht es weiter zum Bund. Reserviere im Lost Heaven möglichst vorab, besonders wenn dein Abflug auf einen Freitag oder Sonntag fällt. Das Restaurant serviert aromatische südwestchinesische Gerichte aus Yunnan und angrenzenden Regionen; plane für das Essen etwa 1,5 Stunden und ungefähr ¥200–400 pro Person ein. Die elegante Lage in einem historischen Gebäude nahe dem Bund macht das Restaurant zu einem schönen Abschluss, ohne dass du noch ein großes Besichtigungsprogramm einplanen musst. Vom Anfu Road-Gebiet dauert die Fahrt bei normalem Verkehr etwa 20–30 Minuten, zur Mittagszeit kann es länger dauern.
Plane den Transfer zum Shanghai Hongqiao International Airport oder Shanghai Pudong International Airport so, dass du bei einem internationalen Flug etwa drei bis vier Stunden vor Abflug losfährst. Nach Hongqiao brauchst du vom Bund häufig 45–60 Minuten; nach Pudong eher 60–90 Minuten, abhängig von Verkehr und Tageszeit. Mit leichtem Gepäck ist die Metro oft verlässlicher: Zum Hongqiao Airport führt die Linie 2 direkt, während du nach Pudong ebenfalls die Linie 2 oder – je nach Startpunkt – den Maglev ab Longyang Road nutzen kannst. Lass dir vom Restaurant genügend Zeit für die Abholung des Gepäcks und buche bei einem DiDi-Fahrer die Abfahrt nicht auf die letzte Minute.