Fahren Sie morgens von 77731 zum Flughafen Frankfurt (FRA) und planen Sie für Strecke, Parken und Terminal mindestens 3–3,5 Stunden vor Abflug ein. Nach der Landung in Olbia übernehmen Sie den Mietwagen direkt am Flughafen; für die rund 35–45 Minuten nach Porto Cervo nehmen Sie die SS125 und anschließend die SP59. Ende September ist die Straße angenehm ruhig, dennoch sollten Sie wegen Mietwagenformalitäten und möglicher Wartezeit etwa 90 Minuten bis zur Abfahrt einrechnen. In Porto Cervo stellen Sie das Gepäck möglichst zuerst am Hotel ab; für die späteren Strandstopps brauchen Sie Sonnenschutz, Wasser und Badeschuhe.
Fahren Sie anschließend zur Spiaggia del Principe, einem der schönsten Sandstrände der Costa Smeralda. Vom Parkplatz bis zum Strand führt ein kurzer, teils steiniger Weg; rechnen Sie mit etwa 1,5 Stunden Aufenthalt. Ende September schließen Strandbars und Parkdienste teilweise früher, deshalb sollten Sie Getränke und einen kleinen Imbiss dabeihaben. Weiter geht es in wenigen Minuten nach Capriccioli, wo sich mehrere kleine Buchten mit außergewöhnlich klarem Wasser verstecken. Für den einstündigen Badestopp eignet sich besonders der Bereich rund um die östlichen Buchten; parken Sie nur auf den ausgewiesenen Flächen, da Falschparken in der Hochsaison und an schönen Spätsommertagen kontrolliert wird.
Zum Abend kehren Sie zum Hotel Cala di Volpe zurück. Auch wenn Sie dort nicht übernachten, ist ein Spaziergang rund um das berühmte Hotel und den Strand bei tief stehender Sonne sehr stimmungsvoll; bleiben Sie in den öffentlich zugänglichen Bereichen und rechnen Sie für den Besuch mit etwa 45 Minuten. Danach fahren Sie zur La Piazzetta di Porto Cervo. Die Parkplätze im Zentrum sind begrenzt und teils kostenpflichtig – besser etwas außerhalb parken und die letzten Minuten zu Fuß gehen. Reservieren Sie für das Abendessen unbedingt vorab; rechnen Sie in einem Restaurant an der Piazzetta mit etwa 45–90 € pro Person ohne umfangreiche Weinbegleitung. Die Geschäfte haben Ende September oft bis etwa 20 Uhr geöffnet, während Restaurants gewöhnlich ab 19:30 Uhr Abendservice anbieten.
Starten Sie nach dem Frühstück gegen 9:00 Uhr mit dem Auto zum Spiaggia del Grande Pevero. Der Strand liegt nur wenige Minuten von Porto Cervo entfernt; folgen Sie der Beschilderung nach Grande Pevero und rechnen Sie im September mit deutlich entspannterem Verkehr als im Hochsommer. Parkplätze befinden sich oberhalb der Bucht, von dort führt ein kurzer Fußweg hinunter zum Sandstrand. Verbringen Sie hier etwa zwei Stunden mit Baden und einem Spaziergang am Ufer – früh am Tag ist das Licht besonders schön, und Sie haben die besten Chancen auf einen ruhigen Platz mit Blick auf die vorgelagerten Inseln. Nehmen Sie Wasser und Sonnenschutz mit; die Infrastruktur ist außerhalb der Hauptsaison teilweise eingeschränkt.
Fahren Sie anschließend wenige Minuten zum Pevero Golf Club in Cala di Volpe. Auch wenn Sie nicht Golf spielen, lohnt sich der landschaftlich eindrucksvolle Bereich für einen kurzen Spaziergang und einen Kaffee in der Nähe des Clubhauses. Prüfen Sie vorher telefonisch oder auf der Website die Zugangs- und Öffnungszeiten, da der Club seinen Gastronomiebetrieb saisonal anpassen kann. Planen Sie etwa eine Stunde ein und fahren Sie danach zurück Richtung Porto Cervo; für ein unkompliziertes Mittagessen eignet sich ein Café oder eine Paninoteca im Ortszentrum besser als ein langes Restaurantessen, damit der Nachmittag entspannt bleibt.
Am frühen Nachmittag stellen Sie das Auto in einem Parkbereich nahe der Marina di Porto Cervo ab und erkunden zunächst eine Stunde lang die Hafenpromenade. Besonders angenehm ist der Spaziergang entlang der Stege, wenn die großen Yachten im Nachmittagslicht liegen. Anschließend gehen Sie bergauf zur Stella Maris Church, die meist tagsüber zugänglich ist, wobei die Öffnungszeiten außerhalb von Gottesdiensten variieren können. Für die Strecke sollten Sie wegen der Steigungen etwa 10–15 Minuten einplanen. Von der Kirche bietet sich ein schöner Blick über die Bucht; danach bleibt Zeit, ohne festen Plan durch die pastellfarbenen Gassen von Porto Cervo zu schlendern.
Reservieren Sie für etwa 19:00 Uhr einen Tisch in einem Restaurant direkt an der Marina di Porto Cervo. Bestellen Sie sardischen Fisch, Meeresfrüchte oder Pasta – fragen Sie nach dem Tagesfang und achten Sie darauf, ob Preise nach Gewicht angegeben werden. Für ein Abendessen mit Fisch oder Pasta, Wein und Wasser sind ungefähr 50–90 € pro Person realistisch; in der Marina können die Preise höher liegen. Nach dem Essen ist ein kurzer Spaziergang am beleuchteten Hafen besonders schön. Fahren Sie anschließend zurück zu Ihrem Strandhotel und vermeiden Sie unnötige Nachtfahrten auf den kurvigen Nebenstraßen der Costa Smeralda.
Fahren Sie nach dem Frühstück von Porto Cervo über die SP59 in etwa 35–45 Minuten nach Palau. Seien Sie möglichst gegen 8:30 Uhr am Hafen, da die Fähren nach La Maddalena im September zwar regelmäßig, aber je nach Wochentag und Saisonfahrplan nicht immer im exakt gleichen Takt verkehren. Die Überfahrt dauert ungefähr 20 Minuten; Tickets für zwei Personen mit Pkw kosten meist etwa 30–45 € pro Strecke, ohne Auto deutlich weniger. Für diesen Tag ist es praktisch, den Mietwagen mitzunehmen: Am Hafen von La Maddalena gibt es zwar Parkmöglichkeiten, mit dem Auto erreichen Sie die Buchten und Caprera jedoch wesentlich entspannter. Fahrpläne und aktuelle Preise sollten Sie am Vorabend bei Delcomar oder Maddalena Lines prüfen.
Vom Fähranleger spazieren Sie wenige Minuten ins Centro Storico di La Maddalena, wo sich rund um die Piazza Garibaldi kleine Cafés, pastellfarbene Häuser und ruhige Seitengassen konzentrieren. Nehmen Sie sich etwa eine Stunde für einen Kaffee und einen Rundgang, bevor Sie entlang der Inselstraße zur Spiaggia di Spalmatore weiterfahren. Die geschützte Bucht eignet sich gut für ein spätes Vormittagsbad; rechnen Sie mit etwa 15–20 Minuten Fahrt und bringen Sie Badeschuhe sowie Wasser mit, da die Infrastruktur außerhalb der Hochsaison eingeschränkt sein kann. Für einen einfachen Imbiss sind eine Focaccia oder ein belegtes Panino in der Altstadt meist die unkomplizierteste Lösung.
Am frühen Nachmittag fahren Sie weiter zur Punta Tegge, einer felsigen Küste mit weitem Blick über das Meer und die kleineren Inseln des Archipels. Bleiben Sie hier etwa 45 Minuten; bei starkem Wind ist die Badestelle weniger angenehm, als der Aussichtspunkt vermuten lässt. Anschließend geht es über die Brücke nach Caprera zum Compendio Garibaldino. Das Museum rund um Giuseppe Garibaldi ist saisonabhängig geöffnet, häufig etwa vormittags bis zum späten Nachmittag; kontrollieren Sie die aktuellen Zeiten vorab, denn außerhalb der Hauptsaison können sie variieren. Planen Sie für Museum, Garten und Inselumgebung rund 1,5 Stunden ein. Die Straßen auf Caprera sind schmal und kurvig – fahren Sie langsam und rechnen Sie mit Ziegen oder Radfahrern.
Kehren Sie rechtzeitig nach La Maddalena zurück und essen Sie am Hafen, bevor Sie die Fähre zurück nach Palau nehmen. Gute Adressen für Fisch und sardische Küche sind Ristorante da Ziria in der Altstadt oder Taverna Barò, wo Sie je nach Fischwahl mit etwa 35–65 € pro Person rechnen sollten. Reservieren Sie für 19:30 oder 20:00 Uhr und wählen Sie die Rückfähre mit ausreichend Puffer; im September ist der Fahrplan bereits dünner als im Hochsommer. Nach der Ankunft in Palau fahren Sie mit dem Auto zurück zu Ihrer Unterkunft.
Starten Sie in Porto Cervo möglichst gegen 7:30–8:00 Uhr, damit Sie nach der etwa 2,5- bis 3-stündigen Fahrt über Olbia, die SS131 und SS125 noch genügend Zeit für den Nachmittag haben. Die Strecke wird hinter Dorgali kurviger; rechnen Sie dort etwas mehr Zeit ein als die reine Navigationsprognose angibt. Tanken Sie am besten noch in Olbia oder Dorgali, da die Auswahl rund um Cala Gonone kleiner ist. Nach dem Einchecken oder der Gepäckabgabe am Hotel fahren Sie zum Acquario di Cala Gonone; Parkplätze gibt es in der Umgebung, im September meist leichter als im Hochsommer. Das Aquarium ist kompakt und in etwa einer Stunde besucht, typischerweise geöffnet ab dem späten Vormittag; rechnen Sie mit ungefähr 12–15 € Eintritt pro Person und prüfen Sie die aktuellen Zeiten online.
Anschließend gehen Sie zu Fuß in rund 10–15 Minuten hinunter zum Hafen von Cala Gonone und reservieren dort den Bootsausflug für den nächsten Tag. Fragen Sie ausdrücklich nach Abfahrtszeit, Treffpunkt, Wetterregelung und ob die morgige Tour den gewünschten Strandabschnitt am Golf von Orosei anfährt. Die Promenade eignet sich für einen unkomplizierten Imbiss; lassen Sie zwischen Reservierung und Höhlentour etwas Luft, denn die Anbieter verlangen häufig, dass man 15–20 Minuten vor Abfahrt am Steg ist. Für die etwa 2,5- bis 3-stündige Fahrt zur Grotta del Bue Marino folgen Sie den Anweisungen des Veranstalters – die Höhle selbst ist nur per Boot erreichbar. In der Grotte sind feste Schuhe und eine leichte Jacke sinnvoll; bei starkem Wellengang können Fahrten kurzfristig verschoben oder abgesagt werden.
Nach der Rückkehr bleibt Zeit für einen ruhigen Spaziergang entlang der Uferpromenade von Cala Gonone. Für das Abendessen empfiehlt sich Il Nuovo Grotto, direkt an der Promenade und bekannt für sardische Küche, Fisch und eine entspannte Aussicht auf das Wasser; alternativ ist Ristorante Il Pescatore eine gute Wahl für Meeresfrüchte. Reservieren Sie im September trotzdem für etwa 19:30–20:00 Uhr, besonders wenn Sie einen Tisch draußen möchten. Planen Sie ungefähr 35–60 € pro Person ohne besondere Weinbegleitung ein. Danach ist ein kurzer Spaziergang am Hafen angenehmer als eine weitere Autofahrt – und Sie sind bereits gut für den nächsten frühen Bootstag positioniert.
Nach dem Frühstück gehen Sie zum Hafen von Cala Gonone und starten den ganztägigen Bootsausflug zu Cala Luna und Cala Mariolu. Planen Sie für die Tour etwa sieben bis acht Stunden ein; die Boote fahren meist am Vormittag ab, die genaue Uhrzeit hängt jedoch vom Anbieter und vom Seegang ab. Buchen Sie möglichst am Vorabend und wählen Sie eine Tour mit ausreichend Zeit für Badestopps. Bei stärkerem Wind können Fahrten kurzfristig geändert oder abgesagt werden. Packen Sie Badeschuhe, Schnorchel, Sonnenschutz und eine dünne Jacke ein – auf dem offenen Boot fühlt sich der Fahrtwind selbst im September kühl an.
Erster längerer Aufenthalt ist Cala Luna, eine der eindrucksvollsten Buchten des Golfs von Orosei. Der sichelförmige Strand liegt unter hohen Kalksteinwänden; nehmen Sie sich etwa eine Stunde zum Schwimmen und für einen kurzen Spaziergang in die dahinterliegenden Felsgrotten. Essen und Getränke an den Buchten sind begrenzt und teurer, daher sollten Sie Wasser und ein kleines Lunchpaket mitnehmen. Anschließend geht es weiter nach Cala Mariolu, deren rundgeschliffene helle Kiesel und außergewöhnlich klares Wasser ideal zum Schnorcheln sind. Auch hier ist etwa eine Stunde realistisch – bleiben Sie nahe am Boot und beachten Sie die Hinweise der Besatzung, da Strömung und Wellengang schnell zunehmen können.
Nach der Rückkehr nach Cala Gonone fahren Sie über die SS125 südwärts Richtung Tortolì und weiter nach Arbatax; rechnen Sie mit etwa 1,5 bis 2 Stunden auf teilweise kurvenreicher Strecke. Starten Sie möglichst unmittelbar nach Ende der Bootstour und tanken Sie vor der Abfahrt noch einmal, da die Auswahl entlang der Küstenroute begrenzt ist. Nach dem Check-in lassen Sie den Tag im Ristorante Arbatasar bei sardischer Küche ausklingen. Rechnen Sie mit etwa 35–60 € pro Person ohne besondere Weinbegleitung und reservieren Sie für den Abend, da gute Lokale in Arbatax auch außerhalb der Hochsaison schnell gefüllt sind.
Fahren Sie nach dem Frühstück möglichst gegen 7:00 Uhr von Cala Gonone los. Über Dorgali, Tortolì und die kurvenreiche SS125 sollten Sie bis Villasimius insgesamt etwa 3,5–4 Stunden reine Fahrzeit einplanen; in den Bergen kommen Sie deutlich langsamer voran, als die Kilometer vermuten lassen. Tanken Sie am besten noch in Tortolì oder Tertenia und halten Sie Wasser für die Fahrt bereit. Der erste kurze Stopp gilt den Rocce Rosse in Arbatax: Direkt bei der Hafeneinfahrt führen Wege zu den markanten roten Porphyrfelsen. Für Fotos und einen kurzen Rundgang reichen etwa 30 Minuten; bei Wind kann der Felsbereich rutschig sein.
Anschließend fahren Sie wenige Minuten weiter zur Spiaggia di Cea zwischen Tortolì und Barisardo. Der breite, helle Sandstrand ist ideal für eine entspannte Pause von etwa 1,5 Stunden. Charakteristisch sind die beiden roten Felsen, die vor der Küste aus dem Wasser ragen; bei ruhiger See lohnt sich ein kurzes Bad oder ein Spaziergang am südlichen Strandende. Parkplätze befinden sich nahe dem Strand, im September meist unkomplizierter als im Hochsommer, einzelne private Parkflächen können dennoch etwa 5–10 € kosten. Für einen kleinen Imbiss bietet sich die Strandbar an – rechnen Sie bei saisonalen Betrieben allerdings mit eingeschränkten Öffnungszeiten außerhalb der Hauptsaison.
Danach fahren Sie weiter über die SS125 und die SP17 nach Villasimius. Nach dem Check-in oder dem Abstellen des Gepäcks fahren Sie zur Spiaggia di Porto Giunco, wo Sie am späten Nachmittag etwa zwei Stunden verbringen können. Die Bucht ist dann oft angenehmer als mittags, wenn das Licht wärmer wird und viele Tagesgäste bereits aufbrechen. Hinter dem Strand liegt die Lagune von Notteri, an der sich häufig Flamingos beobachten lassen; bleiben Sie auf den markierten Wegen und gehen Sie nicht quer durch die Dünen. Nehmen Sie Badeschuhe und Sonnenschutz mit, da der Sand sehr hell reflektiert. Die Zufahrt und Parkregelung können saisonal variieren; folgen Sie vor Ort der Beschilderung und rechnen Sie vorsichtshalber mit etwa 5–10 € Parkgebühr.
Zum Abendessen passt Sa Tankitta in Villasimius, ein ungezwungenes Restaurant mit sardischer Küche, Pasta, Fleisch- und Fischgerichten. Reservieren Sie für etwa 20:00 Uhr, da die Auswahl an guten Lokalen im Ort begrenzt ist und viele Restaurants erst abends öffnen. Für zwei Personen liegen Sie – je nach Wein und bestellten Fischgerichten – ungefähr bei 60–100 €. Nach dem Essen lohnt sich ein kurzer Spaziergang durch das Zentrum von Villasimius; für die Rückfahrt zum Hotel sollten Sie das Auto stehen lassen, falls Sie Wein trinken.
Fahren Sie nach dem Frühstück in Villasimius möglichst gegen 8:00 Uhr zur Punta Molentis. Die Zufahrt erfolgt über eine schmale Nebenstraße; im September kann der Zugang weiterhin reguliert sein und eine begrenzte Tagesgebühr anfallen. Kommen Sie deshalb früh, denn der Parkplatz füllt sich auch außerhalb der Hochsaison schnell. Für den Aufenthalt mit Baden, kurzem Spaziergang über den niedrigen Felsrücken und Blick auf die beiden Buchten sollten Sie etwa zwei Stunden einplanen. Nehmen Sie Wasser, Sonnenschutz und Badeschuhe mit; gastronomische Möglichkeiten direkt vor Ort sind begrenzt.
Anschließend fahren Sie rund 15 Minuten westlich zur Spiaggia di Campus, einem deutlich entspannten Strandabschnitt mit feinem Sand und ausreichend Platz für ein längeres Bad. Verbringen Sie hier etwa anderthalb Stunden und nutzen Sie für ein leichtes Mittagessen eine Strandbar oder fahren Sie zurück in Richtung Villasimius, wo Sie entlang der Via Umberto einige einfache Cafés und Lokale finden. In der Nebensaison sind die Öffnungszeiten der Strandbars uneinheitlich – für ein zuverlässiges Mittagessen empfiehlt sich ein Einkauf in einem Supermarkt in Villasimius.
Für den Nachmittag passt die Küstenlandschaft von Capo Carbonara besonders gut: Fahren Sie von Villasimius auf der Küstenstraße in Richtung Meeresschutzgebiet und halten Sie an den ausgewiesenen Aussichtspunkten. Rechnen Sie mit etwa einer Stunde; die Wege sind teilweise naturbelassen, daher sind feste Schuhe sinnvoll. Danach geht es über die SP17 in etwa 35–45 Minuten nach Costa Rei. Die Straße ist landschaftlich reizvoll, stellenweise aber kurvig. In Costa Rei können Sie am langen Strand einen ausgedehnten Spaziergang machen und noch einmal baden; am späten Nachmittag ist das Licht besonders schön und die Parksuche meist leichter.
Für ein unkompliziertes Abendessen bietet sich Ristorante Su Nuraxi in Costa Rei an, das sardische Küche, Fischgerichte und Pizza verbindet. Alternativ ist Ristorante Chaplin eine gute Wahl für Pizza und mediterrane Gerichte. Reservieren Sie für etwa 19:30–20:00 Uhr, da im September zwar weniger Betrieb als im Hochsommer herrscht, die Auswahl an geöffneten Restaurants aber ebenfalls kleiner ist. Kalkulieren Sie rund 30–55 € pro Person ohne umfangreiche Weinbegleitung. Danach lohnt sich noch ein kurzer Spaziergang entlang der Strandpromenade, bevor Sie zum Hotel zurückkehren.
Fahren Sie von Costa Rei möglichst gegen 8:00 Uhr über die SP18 und SS554 nach Cagliari; rechnen Sie mit etwa 1 bis 1¼ Stunden. Parken Sie am besten außerhalb der engen Altstadtstraßen, etwa im Bereich Via Cammino Nuovo oder Piazza Yenne, und gehen Sie anschließend hinauf ins Viertel Castello. Beginnen Sie am Bastione di Saint Remy, dessen Terrasse morgens besonders schön ist und einen weiten Blick über den Hafen und die Dächer der Stadt bietet. Nehmen Sie sich etwa 45 Minuten Zeit; der Aufstieg ist kurz, aber teilweise steil.
Durch die Gassen von Castello erreichen Sie in wenigen Minuten die Cattedrale di Santa Maria. Für Innenraum und Krypta sollten Sie ungefähr 45 Minuten einplanen; Schultern und Knie sollten beim Kirchenbesuch bedeckt sein. Danach führt ein kurzer Spaziergang zum Museo Archeologico Nazionale di Cagliari in der Cittadella dei Musei. Das Museum ist der beste Ort, um die Nuraghenkultur und die lange Geschichte Sardiniens zu verstehen. Planen Sie rund 1½ Stunden ein und prüfen Sie die aktuellen Öffnungszeiten vorab, da Museen montags oder außerhalb der Hauptsaison gelegentlich abweichende Zeiten haben.
Fahren Sie anschließend wenige Minuten ins Viertel San Benedetto; mit dem Auto ist die Parkplatzsuche rund um den Markt etwas mühsam, daher lohnt sich gegebenenfalls ein kurzer Fußweg aus den angrenzenden Straßen. Im Mercato di San Benedetto finden Sie Fischstände, Käse, Wurst, Brot und sardische Spezialitäten. Für einen unkomplizierten Imbiss eignen sich kleine Portionen, frisches Brot und Pecorino oder Bottarga; rechnen Sie mit etwa 10–20 € pro Person. Der Markt ist gewöhnlich vormittags am lebhaftesten – kommen Sie nicht zu spät, da einzelne Stände am frühen Nachmittag schließen.
Nach dem Markt fahren Sie etwa 10–15 Minuten zur Spiaggia del Poetto. Stellen Sie das Auto an der Strandpromenade ab und gehen Sie ein Stück am Wasser entlang; Ende September ist der Strand meist deutlich ruhiger als im Hochsommer, und bei gutem Wetter ist noch ein Badestopp möglich. Zwei Stunden reichen für Spaziergang, Kaffee und Meerblick. Für eine Pause bieten die Strandkioske einfache Getränke und Snacks – die genaue Auswahl kann außerhalb der Saison eingeschränkt sein.
Zum Abendessen kehren Sie ins Zentrum zurück und reservieren bei Sa Domu Sarda, einem guten Anlaufpunkt für traditionelle sardische Küche. Probieren Sie, je nach Karte, culurgiones, malloreddus oder langsam geschmortes Fleisch; kalkulieren Sie etwa 35–60 € pro Person ohne umfangreiche Weinbegleitung. Reservieren Sie besonders für den Samstagabend vorab und lassen Sie das Auto möglichst stehen: Vom Bereich Piazza Yenne oder der Unterkunft sind viele Restaurants bequem zu Fuß erreichbar.
Starten Sie in Cagliari spätestens gegen 7:00 Uhr. Die Fahrt über die SS130 Richtung Iglesias und weiter über die SS126 nach Arbus dauert zunächst etwa 1½–2 Stunden; bis zu den Dünen von Piscinas sollten Sie insgesamt eher 2½–3 Stunden einplanen. Hinter Arbus wird die Straße deutlich schmaler und kurvenreicher – fahren Sie langsam, tanken Sie am besten noch in Arbus und nehmen Sie Wasser sowie einen kleinen Imbiss mit. Für die Zufahrt zu Piscinas ist ein robustes Fahrzeug angenehm; die letzten Abschnitte sind nicht mit einer schnellen Küstenstraße zu vergleichen.
An den Dune di Piscinas lohnt sich zunächst der kurze Weg durch die Dünen zum weitläufigen Strand. Rechnen Sie mit ungefähr zwei Stunden, idealerweise inklusive eines Bads und eines Spaziergangs am Wassersaum. Im September ist der Strand meist ruhiger als im Hochsommer, aber Schatten gibt es kaum; Sonnenschutz, feste Sandalen und ausreichend Trinkwasser sind wichtig. Parken Sie nur auf ausgewiesenen Flächen und lassen Sie keine Wertsachen im Auto. Nach dem Besuch fahren Sie auf derselben langsamen Strecke zurück in Richtung Arbus und anschließend weiter zur Spiaggia di Scivu.
Die Spiaggia di Scivu ist ein guter Kontrast zu den Dünen: weniger weitläufig, dafür von eindrucksvollen Hängen und nahezu unberührter Landschaft eingerahmt. Planen Sie etwa 1½ Stunden ein; der Zugang vom Parkplatz zum Strand ist kurz, aber nicht überall eben. Da es hier nur eine begrenzte Infrastruktur gibt, sollten Sie die Verpflegung aus Arbus mitbringen. Anschließend geht es landeinwärts zur Miniera di Montevecchio, einer historischen Bergbaulandschaft. Für den Besuch genügen etwa 1½ Stunden; Führungen und Innenbereiche können saisonal oder nach Wochentag eingeschränkt sein, deshalb prüfen Sie die aktuellen Zeiten am Morgen. Die Gebäude und die stille Landschaft sind auch ohne lange Führung sehenswert – bleiben Sie allerdings auf den freigegebenen Wegen und betreten Sie keine verlassenen Stollen.
Zum Abendessen empfehle ich ein Agriturismo im Umland von Arbus, idealerweise mit vorheriger Reservierung, da viele Höfe nur nach Anmeldung kochen. Freuen Sie sich auf ein mehrgängiges sardisches Menü mit hausgemachter Pasta, gegrilltem Fleisch, Gemüse, Käse und regionalem Wein; kalkulieren Sie etwa 30–50 € pro Person. Von Montevecchio fahren Sie je nach Hof ungefähr 20–40 Minuten. Planen Sie für die Rückfahrt zum Hotel in Arbus ausreichend Zeit ein: Die Landstraßen sind abends kaum beleuchtet, Wildwechsel ist möglich, und die Strecke wirkt deutlich länger als tagsüber.
Starten Sie in Arbus möglichst gegen 7:00 Uhr und nehmen Sie die landschaftlich schönere Route über Oristano und die SS292 nach Bosa. Rechnen Sie bis Alghero mit etwa 3–3,5 Stunden reiner Fahrzeit; mit den geplanten Stopps wird daraus ein voller, aber gut machbarer Tag. In Bosa lohnt eine etwa einstündige Pause: Schlendern Sie durch die farbenfrohe Altstadt am Temo, besonders rund um den Corso Vittorio Emanuele II, und trinken Sie einen Kaffee an der Uferpromenade. Parken Sie am besten außerhalb der engsten Altstadtgassen und gehen Sie die letzten Minuten zu Fuß.
Von Bosa folgen Sie der panoramareichen Küstenstraße in Richtung Alghero. Der kleine Spiaggia di Compoltitu eignet sich eher für einen kurzen Bade- oder Fotostopp als für einen langen Strandtag: Die Zufahrt und der Zugang können je nach Bedingungen etwas mühsam sein, und Parkplätze sind begrenzt. Planen Sie etwa eine Stunde ein und nehmen Sie Wasser sowie Badeschuhe mit. Anschließend fahren Sie weiter zur Nuraghe Palmavera nahe Alghero. Die gut erhaltene Anlage lässt sich in ungefähr einer Stunde besichtigen; rechnen Sie grob mit 5–10 € Eintritt pro Person und prüfen Sie die saisonalen Öffnungszeiten vorab, da sie im September variieren können.
Fahren Sie danach weiter zum Capo Caccia und planen Sie für die Grotta di Nettuno etwa 2,5–3 Stunden ein. Bei ruhiger See ist die Anfahrt per Boot ab Alghero bequem; alternativ erreichen Sie die Höhle über die berühmte Escala del Cabirol mit ihren rund 650 Stufen. Der Zugang ist stark wetter- und wellenabhängig, deshalb sollten Sie am Morgen die Abfahrten und den Höhlenbetrieb kontrollieren. Mit dem Auto empfiehlt es sich, frühzeitig anzukommen, da der Parkplatz am Aussichtspunkt schnell knapp wird. Bei starkem Wind oder geschlossenem Höhlenzugang genießen Sie stattdessen die Aussicht entlang der Straße am Capo Caccia, ohne den Zeitplan unnötig zu erzwingen.
Checken Sie anschließend in Ihrem Strandhotel ein und fahren Sie nicht mehr mit dem Auto in die historische Altstadt. Zu Fuß erreichen Sie die Uferbefestigungen und die schmalen Gassen rund um die Via Carlo Alberto; am frühen Abend ist dort die angenehmste Stimmung. Reservieren Sie für das Abendessen einen Tisch in der Trattoria Marco Polo und rechnen Sie mit etwa 35–60 € pro Person ohne umfangreiche Weinbegleitung. Bestellen Sie etwas aus der katalanisch-sardischen Küche und lassen Sie den Abend anschließend bei einem Spaziergang an der Stadtmauer ausklingen.
Planen Sie die Abfahrt in Alghero mindestens 5–6 Stunden vor dem Abflug ein – bei einem Flug am frühen Nachmittag besser noch früher. Über die SS291 Richtung Sassari und anschließend die SS597 nach Olbia dauert die Fahrt etwa 1,5–2 Stunden; mit Tankstopp, möglichem Verkehr und Mietwagenrückgabe sollten Sie insgesamt mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen sein. Tanken Sie möglichst vor der Rückgabe und fotografieren Sie den Kilometerstand sowie den Fahrzeugzustand. Die Strecke ist unkompliziert, aber rund um Sassari und bei der Einfahrt nach Olbia kann es morgens Verzögerungen geben.
Nur wenn Ihr Rückflug erst am Nachmittag oder Abend startet und Sie ausreichend Puffer haben, lohnt sich ein kurzer Umweg nach Castelsardo. Die mittelalterliche Altstadt liegt spektakulär auf einem Felsen über dem Meer; vom Parkplatz unterhalb der Altstadt steigen Sie zu Fuß durch die engen Gassen hinauf. Für einen Kaffee eignet sich ein Café an der Via Vittorio Emanuele mit Blick auf die Burg Castello dei Doria. Rechnen Sie für Altstadt, Aussicht und eine kurze Pause mit etwa 1,5 Stunden. Bei einem Flug vor etwa 14:00 Uhr würde ich den Stopp auslassen und direkt nach Olbia fahren – ein letzter Kaffee am Flughafen ist entspannter als ein knapp kalkulierter Rückflug.
Geben Sie den Mietwagen am Flughafen Olbia Costa Smeralda zurück, folgen Sie dabei der Beschilderung „Autonoleggi“ und planen Sie für die Kontrolle mindestens 30–45 Minuten ein. Für den Flug nach Frankfurt sollten Sie die üblichen Sicherheits- und Check-in-Zeiten einrechnen; nach der Landung kommen Gepäckübernahme und die Weiterfahrt zu 77731 hinzu. Je nach Flugverbindung und Verkehr dauert der gesamte Rückreisetag ungefähr 5–7 Stunden. Prüfen Sie vor der Abfahrt noch einmal, ob sich kurzfristige Flug- oder Mietwagenhinweise geändert haben.