Plant den Flug von Basel nach Olbia möglichst zwischen 06:00 und 08:00 Uhr ein. Nach der Landung am Flughafen Olbia Costa Smeralda braucht ihr für Gepäck und Mietwagenübernahme realistisch 60–90 Minuten. Prüft bei der Abholung besonders den Fahrzeugzustand, die Tankregelung und ob die Fähre mit dem Mietwagen genutzt werden darf. Fahrt anschließend auf der SS125 nach Palau; je nach Verkehr dauert die Strecke etwa 45–55 Minuten. Für die Überfahrt nach La Maddalena solltet ihr spätestens 30 Minuten vor Abfahrt am Hafen sein. Die Fähren fahren tagsüber regelmäßig, die Überfahrt selbst dauert rund 20 Minuten; das Autoticket inklusive zwei Personen liegt grob bei 25–40 €, abhängig von Fahrzeuggröße und Tarif.
Nach der Ankunft fahrt ihr zum Hotel Cala Lunga im Westen der Insel. Rechnet vom Fährhafen bis zum Hotel mit etwa 20–25 Minuten über die teils schmalen Inselstraßen. Der Check-in ist meist ab dem frühen Nachmittag möglich; falls das Zimmer noch nicht bereitsteht, könnt ihr Gepäck abgeben und direkt am hoteleigenen Strand entspannen. Das Hotel eignet sich gut als ruhiger Auftakt: Nehmt euch Zeit für ein spätes Mittagessen, einen Kaffee und ein erstes Bad, statt den Ankunftstag zu voll zu packen. Für den Mietwagen gibt es üblicherweise Hotelparkplätze; auf der Insel sind die Straßen zu abgelegenen Buchten teilweise holprig, daher langsam und vorsichtig fahren.
Am späteren Nachmittag fahrt ihr zur Capocchia d’ù Purpu, einer besonders schönen, geschützten Badebucht an der Nordwestküste von La Maddalena. Vom Hotel dauert die Fahrt ungefähr 15–20 Minuten; die letzten Abschnitte sind schmal und der Parkplatz begrenzt. Kommt idealerweise vor 16:00 Uhr, wenn ihr noch einen guten Stellplatz und einen angenehmen Badeplatz am Wasser möchtet. Packt Wasser, Badeschuhe und ein Handtuch ein – vor Ort gibt es nur sehr wenig Infrastruktur. Das warme Spätnachmittagslicht macht die Bucht besonders stimmungsvoll; bleibt etwa 1,5 Stunden und fahrt anschließend ohne Eile in den Hauptort zurück.
Zum Abendessen fahrt ihr in den Ortskern von La Maddalena und reserviert im Ristorante L’Avventura am besten vorab, insbesondere für einen Sonntagabend. Rechnet mit rund 35–55 € pro Person ohne umfangreiche Weinbegleitung. Erwartet sardische Küche, Fischgerichte und eine entspannte Atmosphäre; für den ersten Abend passen ein gemischter Vorspeisenteller, frischer Tagesfang oder Pasta mit Meeresfrüchten. Parkplätze findet ihr eher am Rand des Zentrums als direkt vor dem Restaurant. Danach lohnt sich ein kurzer Spaziergang durch die Gassen und entlang der Uferpromenade, bevor ihr zum Hotel Cala Lunga zurückfahrt.
Startet gegen 08:30 Uhr und fahrt von La Maddalena westwärts zur Cala Francese. Die schmale Zufahrt endet an wenigen Parkmöglichkeiten; kommt deshalb früh und nehmt Badeschuhe mit, da der Einstieg über Fels und Granitplatten erfolgt. Plant rund 1,5 Stunden zum Schwimmen und Schnorcheln ein. Die ehemalige Steinbruchlandschaft gibt der Bucht ihren besonderen Charakter, morgens liegt das Wasser meist ruhig und die Lichtstimmung ist besonders schön.
Weiter geht es in etwa 15 Minuten zur Spiaggia di Bassa Trinità im Nordwesten. Der Sandstrand ist klein und beliebt, im September aber deutlich angenehmer als im Hochsommer. Rechnet mit begrenzten Parkplätzen entlang der Zufahrt und nehmt Wasser, Sonnenschutz sowie ein Picknick mit; die gastronomische Auswahl direkt am Strand ist nicht zuverlässig geöffnet. Verbringt hier etwa zwei Stunden – bei Wind kann die Bucht welliger sein, dann sind die geschützten Felsbereiche am Rand angenehmer.
Am frühen Nachmittag fahrt ihr weiter zur Capocchia d’u Purpu, ungefähr 15–20 Minuten entfernt. Die raue Nordküste eignet sich eher zum Erkunden und Schnorcheln als zum klassischen Strandtag; bei stärkerem Seegang bleibt genügend Abstand zu den Felskanten. Nach etwa einer Stunde fahrt ihr zurück in den Centro storico di La Maddalena. Stellt das Auto am Rand der Fußgängerzone ab und schlendert ohne festen Plan durch die Gassen, rund um Piazza Umberto I und den Hafen; viele Geschäfte öffnen nach der Mittagspause wieder gegen 16:30 oder 17:00 Uhr. Zum Abendessen reserviert ihr am besten für etwa 20:00 Uhr bei Pizzeria La Finestrella. Rechnet mit ungefähr 20–35 € pro Person; neben Pizza lohnen sich einfache sardische Spezialitäten. Prüft am selben Tag die Öffnungszeiten, da Restaurants im September einzelne Ruhetage haben können.
Seid gegen 08:30 Uhr am Hafen von La Maddalena – je nach Veranstalter startet die ganztägige Tour meist zwischen 09:00 und 10:00 Uhr und dauert etwa sieben bis acht Stunden. Reserviert die Plätze unbedingt vorab, besonders für die Stopps bei Spargi, Budelli und Santa Maria. Am Hafen gibt es nur begrenzte Parkmöglichkeiten; wenn ihr in Hafennähe wohnt, geht am besten zu Fuß oder plant etwa 15 Minuten für die Parkplatzsuche ein. Nehmt Sonnenschutz, ausreichend Wasser, ein Handtuch, Badeschuhe und eine wasserdichte Tasche mit. Bei stärkerem Wind kann die Route kurzfristig angepasst werden – die Crew entscheidet dann nach Seegang und Sicherheitslage.
Bei Budelli ist der Aussichtsstopp an der Spiaggia Rosa meist kurz und dauert ungefähr 30 Minuten. Der rosafarbene Strand ist geschützt und darf nicht betreten werden; vom Boot aus wirkt die Kombination aus hellem Sand, türkisfarbenem Wasser und niedriger Macchia besonders eindrucksvoll. Anschließend geht es weiter nach Cala Corsara auf Spargi, wo gewöhnlich etwa eine Stunde zum Schwimmen bleibt. Die Granitfelsen spenden nur wenig Schatten, daher solltet ihr den Sonnenschirm oder ein UV-Shirt dabeihaben. Das Wasser ist oft glasklar, der Einstieg je nach Ankerplatz aber felsig – Badeschuhe sind hier wirklich praktisch. Mittagessen ist bei vielen Ausflügen an Bord vorgesehen, aber Qualität und Umfang variieren; nehmt zur Sicherheit Obst oder belegte Brote mit.
Nach der Rückkehr bleibt Zeit für eine Dusche und einen kurzen Spaziergang durch die Gassen rund um die Via Garibaldi, bevor ihr gegen 20:00 Uhr im Ristorante da Bocchetta zu Abend esst. Rechnet mit etwa 35–60 € pro Person für ein Fischmenü, je nach Tagesfang und Wein. Reserviert vorab und fragt nach den Gerichten außerhalb der Karte – auf Sardinien sind gegrillter Fisch, Muscheln oder Pasta mit Bottarga oft die bessere Wahl als ein festes Standardmenü. Nach dem langen Tag auf dem Wasser ist ein ruhiger Abend ideal; für einen Verdauungsspaziergang bietet sich anschließend die Uferpromenade am Hafen an.
Nach der Überfahrt und der Weiterfahrt aus Richtung Palau kommt ihr gegen Mittag in Cala Gonone an. Stellt das Auto am besten in Hafennähe auf einem öffentlichen Parkplatz ab; in der Hauptsaison und an Ausflugstagen sind die Plätze schnell belegt, im September ist die Situation meist entspannter. Schlendert etwa 45 Minuten entlang der Uferpromenade am Porto di Cala Gonone und schaut euch schon einmal die Boote für die kommenden Ausflüge in den Golf von Orosei an. Für einen schnellen Imbiss eignet sich eine Focacceria an der Via Cala Luna besser als ein langes Mittagessen – so bleibt genügend Zeit für das Aquarium.
Vom Hafen erreicht ihr das Acquario di Cala Gonone zu Fuß in ungefähr 15 Minuten, mit dem Auto in wenigen Minuten. Plant rund 1,5 Stunden ein; die Ausstellung ist besonders angenehm als Einstieg in die Unterwasserwelt Sardiniens und zeigt typische Arten des Mittelmeers, darunter Rochen und Muränen. Das Aquarium ist im September üblicherweise nachmittags geöffnet, die genauen Zeiten solltet ihr wegen möglicher saisonaler Anpassungen am selben Tag prüfen; rechnet mit etwa 10–15 € Eintritt pro Person. Die Anlage ist überschaubar und klimatisiert – ideal für die heißeste Tageszeit.
Anschließend fahrt ihr auf der Küstenstraße südlich von Cala Gonone in etwa 10 Minuten zur Cala Fuili. Oberhalb der Bucht gibt es nur begrenzte Parkmöglichkeiten; kommt daher möglichst nicht erst kurz vor Sonnenuntergang. Über eine Treppe gelangt ihr hinunter zum kleinen Kiesstrand, umgeben von den markanten Kalksteinfelsen des Supramonte. Für den 1,5-stündigen Aufenthalt genügen Badesachen, Wasser und feste Schuhe – der Abstieg ist zwar kurz, aber nicht überall glatt. Die Bucht eignet sich besser zum Schnorcheln und kurzen Baden als für einen langen Strandtag.
Fahrt zurück nach Cala Gonone und reserviert für den Abend einen Tisch in einem Restaurant direkt am Hafen, etwa im Ristorante Il Pescatore oder im Ristorante La Favorita. Beide sind gute Adressen für Fisch, Meeresfrüchte und sardische Klassiker; eine gemischte Fischvorspeise oder gegrillter Tagesfang passt hier besser als eine zu schwere Mahlzeit. Rechnet mit ungefähr 30–55 € pro Person ohne umfangreiche Weinbegleitung. Nach dem Essen lohnt sich noch ein kurzer Spaziergang an der beleuchteten Uferpromenade – die Atmosphäre ist deutlich ruhiger als tagsüber, wenn die Ausflugsboote zurückkehren.
Seid gegen 08:30 Uhr am Hafen von Cala Gonone und nehmt ein Ausflugsboot in den Golfo di Orosei. Für Cala Luna solltet ihr – abhängig von der gebuchten Route und dem Seegang – etwa vier bis fünf Stunden einplanen. Die Fahrt entlang der steilen Kalksteinwände ist bereits ein Höhepunkt; haltet Ausschau nach den großen Meereshöhlen und den nur vom Wasser oder über lange Wanderwege erreichbaren Buchten. Ein Bootsausflug kostet im September meist etwa 45–70 € pro Person, häufig zuzüglich kleiner Gebühren für die Anlandung. Badeschuhe, Sonnenschutz und eine dünne Jacke für die Rückfahrt sind sinnvoll; bei starkem Wind können die Boote die Route kurzfristig ändern.
Nach dem Aufenthalt in Cala Luna geht es weiter zu Cala Biriola, wo ungefähr eine Stunde für Baden und Schnorcheln vorgesehen ist. Die kleine Kieselbucht wirkt besonders bei ruhiger See wie ein natürliches Schwimmbecken – bringt eure eigene Maske mit, da es an den abgelegenen Buchten keinerlei Verleih oder Gastronomie gibt. Anschließend legt das Boot in Cala Mariolu an. Plant hier rund 1,5 Stunden ein: Das Wasser ist außergewöhnlich klar, und die hellen Kiesel sowie die vorgelagerten Felsen machen die Bucht zu einem der besten Schnorchelplätze der Ostküste. Nehmt nur das Nötigste mit; Taschen und Wertsachen bleiben am besten wasserdicht verpackt im Boot.
Zurück in Cala Gonone solltet ihr nicht zu lange verweilen, wenn ihr noch bei Tageslicht im Strandhotel in Arbatax einchecken möchtet. Fahrt über Dorgali und die kurvenreiche SS125 in Richtung Tortolì; rechnet mit etwa 1 Stunde 30 Minuten, bei Fotostopps oder langsamem Verkehr entsprechend mehr. Die Straße ist landschaftlich reizvoll, aber nichts für Eile – tankt gegebenenfalls noch in Dorgali oder Tortolì, bevor ihr die letzten Kilometer nach Arbatax fahrt. Im Hotel lohnt es sich, direkt nach dem Check-in einen Tisch für den Abend zu reservieren.
Nach einer kurzen Pause könnt ihr zu Fuß nach Porto Frailis hinuntergehen und vor dem Essen noch eine Runde am Strand machen. Im Ristorante La Bitta erwartet euch eine solide sardische Küche mit Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchten; rechnet mit etwa 35–60 € pro Person ohne besondere Weinbegleitung. Fragt nach dem Tagesfang und reserviert insbesondere für eine Terrasse oder einen Tisch mit Blick Richtung Bucht. Für den Rückweg zum Hotel ist ein Taxi oder ein kurzer Fußweg sinnvoll – je nach genauer Lage eurer Unterkunft und nach dem Wein besser nicht mehr selbst fahren.
Beginnt gegen 08:30 Uhr an den Rocce Rosse di Arbatax, dem markanten roten Porphyrfelsen am Wasser. Das Gelände ist frei zugänglich und morgens besonders schön, wenn das Licht die Felsen warm leuchten lässt; für Fotos und einen kurzen Spaziergang reichen etwa 45 Minuten. Fahrt anschließend nur wenige Minuten zur Spiaggia di Porto Frailis. Die kleine, geschützte Bucht eignet sich hervorragend für zwei entspannte Stunden im Meer – nehmt dennoch Badeschuhe mit, da einzelne Bereiche steinig sein können. Parkplätze liegen rund um die Zufahrtsstraßen zur Bucht, sind im September meist leichter zu finden als im Hochsommer.
Nach dem Strand fahrt ihr etwa 15 Minuten ins Hinterland von Tortolì zur Nuraghe S’Ortali ’e su Monti. Für die Besichtigung der Nuraghenanlage mit Führung solltet ihr rund 1,5 Stunden einplanen; die Öffnungszeiten und Führungstermine können außerhalb der Hauptsaison variieren, daher am besten am Vortag telefonisch oder online prüfen. Anschließend geht es etwa 20 Minuten zur Spiaggia di Cea bei Barisardo. Der breite Sandstrand und die roten Felsen im Wasser sind am späten Nachmittag besonders stimmungsvoll. Rechnet für Baden und einen Strandspaziergang mit etwa 1,5 Stunden; bei stärkerem Wind kann die Brandung deutlich kräftiger sein.
Fahrt danach zurück nach Porto Frailis und reserviert für etwa 19:30 Uhr einen Tisch in einem Strandrestaurant, zum Beispiel im Ristorante La Baia direkt an der Bucht. Frischer Fisch, Meeresfrüchte und sardische Pastagerichte liegen meist bei etwa 30–50 € pro Person ohne umfangreiche Weinbegleitung. Nach dem Essen könnt ihr noch kurz an der beleuchteten Uferpromenade sitzen – so endet der Tag ruhig, ohne abends noch eine längere Strecke fahren zu müssen.
Startet in Arbatax möglichst gegen 08:00 Uhr. Die Fahrt über die Küstenstraße via Muravera dauert etwa 2 Stunden 45 Minuten, kann durch Fotostopps aber deutlich länger werden. Besonders schön sind die Aussichtspunkte entlang der SS125 zwischen Tertenia und Villasimius; tankt am besten noch in Tortolì oder Muravera, da Tankstellen auf den landschaftlich reizvollen Abschnitten rarer sind. An der Spiaggia di Porto Giunco gibt es Parkplätze nahe dem Strand, die im September meist leichter verfügbar sind, dennoch lohnt sich eine Ankunft gegen 11:00 Uhr. Rechnet mit etwa 5–10 € Parkgebühr und nehmt Wasser, Sonnenschutz sowie Badeschuhe mit: Der helle Sand und das klare, meist ruhige Wasser machen den Strand ideal für ein entspanntes Bad.
Vom Strand gelangt ihr in wenigen Minuten zu Fuß oder mit dem Auto zum Stagno di Notteri, der direkt hinter dem Dünenbereich liegt. Plant etwa 45 Minuten für den kurzen Rundgang und die Aussicht auf die Lagune ein. Mit etwas Glück seht ihr Flamingos; bleibt dabei auf den Wegen und haltet Abstand zu den Tieren. Die Mittagshitze ist im September zwar milder als im Hochsommer, trotzdem ist dies eher ein Aussichtsstopp als ein schattiger Spaziergang. Für ein unkompliziertes Mittagessen eignen sich die Strandbars bei Porto Giunco – prüft am besten vor Ort die Öffnungszeiten, da manche Lokale gegen Ende September bereits verkürzte Saisonzeiten haben.
Am späten Nachmittag fahrt ihr zur Fortezza Vecchia am Capo Carbonara, ungefähr 10–15 Minuten von Porto Giunco entfernt. Die kleine Festung ist meist frei zugänglich und besonders stimmungsvoll, wenn das Licht weicher wird; plant etwa eine Stunde für die Anlage und den weiten Blick über die Südostküste ein. Anschließend fahrt ihr zurück nach Villasimius und reserviert für den Abend einen Tisch bei Sa Tankitta. Das Restaurant ist für sardische Hausküche und lokale Weine bekannt; rechnet mit etwa 30–50 € pro Person. Bestellt idealerweise einige regionale Gerichte zum Teilen und reserviert vorab, da die Küche auch außerhalb der Hauptsaison beliebt ist.
Fahrt von Costa Rei früh zur Spiaggia di Punta Molentis – rechnet mit etwa 35–45 Minuten über die SP18 und SP17. Startet idealerweise gegen 07:30 Uhr: Der spektakuläre Doppelstrand ist zwar im September ruhiger als im Hochsommer, die Zufahrt kann aber weiterhin kontingentiert sein und der Parkplatz füllt sich an sonnigen Tagen rasch. Prüft am Vorabend die aktuelle Zugangslage der Gemeinde Villasimius; nehmt Wasser, Sonnenschutz und Badeschuhe mit, da es kaum Schatten gibt. Für den Strandaufenthalt reichen etwa zwei Stunden, bevor ihr gegen 11:00 Uhr Richtung Cagliari aufbrecht.
Die Küstenfahrt über die SS125 und SS554 nach Cagliari dauert ungefähr 1 Stunde 15 Minuten. Parkt möglichst in oder nahe Marina, etwa in einem bewachten Parkhaus an der Via Roma, und lasst das Auto anschließend stehen. Von dort steigt ihr zu Fuß ins Viertel Castello hinauf; bequeme Schuhe sind wegen der steilen Gassen empfehlenswert. Nach einer kurzen Mittagspause – zum Beispiel mit einem schnellen Panino oder einer Focaccia in der Marina – geht es zum Bastione di Saint Remy. Die Terrasse ist frei zugänglich und bietet einen weiten Blick über die Dächer, den Hafen und den Golf; plant dafür etwa 45 Minuten ein. Die oberen Bereiche sind gewöhnlich tagsüber zugänglich, bei Veranstaltungen oder Bauarbeiten können einzelne Zugänge gesperrt sein.
Nur wenige Minuten zu Fuß entfernt liegt die Cattedrale di Santa Maria an der Piazza Palazzo. Für Innenbesichtigung und Krypta solltet ihr rund 45 Minuten einplanen; Schultern und Knie sollten bedeckt sein, und während Gottesdiensten ist der Zugang eingeschränkt. Später führt ein Spaziergang von etwa 15 Minuten hinunter zum Mercato di San Benedetto im gleichnamigen Viertel. Der Markt ist meist montags bis samstags bis etwa 14:00 Uhr geöffnet, daher passt er am späten Nachmittag nur, wenn ihr den Tag entsprechend früh beginnt – andernfalls lohnt sich der Besuch nicht mehr. Zum Abendessen kehrt ihr in Antica Cagliari in Marina zurück; reserviert für den Abend einen Tisch und rechnet mit etwa 30–50 € pro Person. Sardische Pasta, Fisch und regionale Weine passen hier gut zum entspannten Abschluss, danach erreicht ihr eure Unterkunft in Cagliari zu Fuß oder mit einem kurzen Taxi.
Startet in Cagliari gegen 07:30–08:00 Uhr und fahrt über Pula, Guspini und Arbus Richtung Piscinas. Bis zu den Dünen solltet ihr etwa 2 Stunden 15 Minuten rechnen; die letzten Kilometer führen über eine schmale, kurvenreiche Straße und dauern deutlich länger, als die Entfernung vermuten lässt. Tanken und Wasser am besten noch in Arbus erledigen – an der Küste gibt es nur wenige Versorgungsmöglichkeiten. An den Dune di Piscinas angekommen, plant ungefähr zwei Stunden für den Spaziergang durch die bis zu 60 Meter hohen Dünen ein. Bleibt möglichst auf den vorhandenen Wegen, nehmt eine Kopfbedeckung und Sonnenschutz mit und rechnet damit, dass der Sand auch im September sehr heiß werden kann.
Von den Dünen sind es nur wenige Minuten zu Fuß beziehungsweise mit dem Auto bis zur Spiaggia di Piscinas. Verbringt hier etwa anderthalb Stunden am weitläufigen Strand – selbst Ende September wirkt dieser Abschnitt meist angenehm leer und ausgesprochen wild. Das Meer kann an der offenen Westküste kräftiger sein als an den geschützteren Stränden des Ostens; achtet deshalb auf die Brandung und badet nur bei ruhigen Bedingungen. Für ein unkompliziertes Mittagessen bietet sich das Restaurant des Hotel Le Dune di Piscinas an, sofern geöffnet; andernfalls solltet ihr ein Picknick aus Arbus mitbringen. Parkt ausschließlich auf den ausgewiesenen Flächen und lasst keine Wertsachen im Auto.
Am frühen Nachmittag fahrt ihr über die alte Bergbaustraße etwa 25–30 Minuten nach Ingurtosu. Für die Besichtigung der verlassenen Siedlung und der ehemaligen Bergbauanlagen genügt ungefähr eine Stunde; die Gebäude sind teils verfallen, daher nicht abgesperrte Bereiche trotzdem nur vorsichtig betreten. Besonders stimmungsvoll sind die ehemaligen Verwaltungsgebäude und die stille Landschaft rund um die Minen. Anschließend geht es zurück Richtung Arbus zu einem Agriturismo – reserviert das Abendessen unbedingt vorab, da viele Höfe nur mit Anmeldung und an festen Abenden bewirten. Rechnet mit etwa 35–55 € pro Person für ein mehrgängiges sardisches Menü mit hausgemachter Pasta, Käse, Wurstwaren, gegrilltem Fleisch und regionalem Wein. Für die Rückfahrt zur Unterkunft solltet ihr nach Einbruch der Dunkelheit langsam fahren: Die Straßen sind wenig beleuchtet, und Wildtiere können unvermittelt auf die Fahrbahn laufen.
Fahrt in Arbus spätestens gegen 07:00–07:30 Uhr los. Wenn ihr noch einen kurzen Küstenstopp einbauen möchtet, eignet sich die Strecke über Porto Palma und Marina di Arbus, bevor ihr ins Landesinnere Richtung Oristano und anschließend auf die SS131 fahrt. Bis Olbia sind es ohne Pause rund 3 Stunden 45 Minuten; mit Kaffee- und Fotostopps solltet ihr eher fünf Stunden rechnen. Die SS131 ist die zügigste Verbindung, während die letzten Kilometer über Nuoro landschaftlich schöner, aber stellenweise kurviger sind. Tankt am besten noch in Arbus oder Oristano und plant etwa 35–50 € Kraftstoff ein.
Stellt das Auto nach der Ankunft möglichst direkt am Hotel oder in einem bewachten Parkhaus im Zentrum ab und lasst es für den restlichen Tag stehen. Nach der langen Fahrt ist die Basilica di San Simplicio ein guter erster Halt: Das romanische Bauwerk liegt östlich der Altstadt und ist vom Zentrum zu Fuß in etwa zehn Minuten erreichbar. Für Kirche und Umgebung reichen ungefähr 45 Minuten; die Öffnungszeiten können außerhalb von Gottesdiensten variieren, daher lohnt sich ein kurzer Blick auf den Aushang vor Ort. Anschließend geht ihr in rund 15 Minuten zum Museo Archeologico di Olbia am Hafen. Rechnet mit etwa einer Stunde; besonders interessant sind die Funde aus der antiken Hafenstadt und die Schiffswracks. Der Eintritt liegt meist im niedrigen einstelligen Bereich, montags ist das Museum häufig geschlossen – prüft für den konkreten Dienstag die aktuellen Zeiten.
Vom Museum führt ein angenehmer Spaziergang über die Uferpromenade und durch die Altstadt zum Corso Umberto I. Nehmt euch etwa eine Stunde ohne festes Programm: Hier liegen kleine Geschäfte, Gelaterias und Bars dicht beieinander, und am frühen Abend füllt sich die Straße mit Einheimischen. Für einen Aperitivo bietet sich eine der Seitenstraßen rund um Piazza Giacomo Matteotti an. Zum Abendessen im Ristorante Gallura solltet ihr unbedingt vorab reservieren; rechnet mit etwa 50–80 € pro Person und zwei Stunden. Die Küche ist sardisch und eher klassisch-anspruchsvoll – ideal für den letzten Rundreiseabend. Falls ihr den Mietwagen am nächsten Morgen am Flughafen abgebt, legt Schlüssel, Tankregelung und Abholzeit schon heute Abend bereit.
Beginnt den Tag mit einem frühen Frühstück im Hotel Cala Cuncheddi, südlich von Olbia. Rechnet mit etwa 45 Minuten und klärt am Vorabend, ab wann das Buffet geöffnet ist beziehungsweise ob ein Frühstückspaket für die Abreise bereitgestellt werden kann. Bezahlt offene Hotelrechnungen möglichst schon am Vorabend, damit ihr ohne Verzögerung loskommt. Für den Flughafen solltet ihr spätestens gegen 09:45 Uhr weiterfahren; die kurze Strecke kann morgens je nach Verkehr etwa 15–20 Minuten dauern.
Auf dem Weg zum Flughafen lohnt sich ein kurzer letzter Halt an der Spiaggia di Le Vecchie Saline, nahe dem Flughafen Olbia Costa Smeralda. Plant ungefähr 45 Minuten ein: ein ruhiger Spaziergang am langen Sandstrand, ein letzter Blick auf die Lagune und – wenn die Zeit reicht – ein schneller Kaffee aus dem mitgenommenen Reiseproviant. Nehmt nur das Nötigste mit und lasst Bade- oder Wertsachen nicht unbeaufsichtigt im Mietwagen. Der Strand ist frei zugänglich; die Parkmöglichkeiten sind begrenzt, daher sollte dieser Stopp wirklich kurz bleiben.
Fahrt anschließend direkt zur Mietwagenstation am Flughafen Olbia und gebt das Auto spätestens gegen 10:30 Uhr zurück. Fotografiert vor der Übergabe den Kilometerstand, den Tankfüllstand und das Fahrzeug von außen; prüft außerdem, ob persönliche Gegenstände im Wagen geblieben sind. Für den Rückflug nach Basel um 12:45 Uhr solltet ihr nach der Rückgabe noch Zeit für Shuttle, Check-in und Sicherheitskontrolle einplanen. Seid idealerweise spätestens gegen 10:45 Uhr im Terminal und richtet euch bei Aufgabegepäck nach der jeweiligen Airline-Frist.
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