Dates are flexible. This day-by-day plan is provisional until you choose exact travel dates.
Nach dem Check-in lässt du das Gepäck am besten zunächst im Hotel und gehst direkt Richtung Edinburgh Castle. Vom Bahnhof Edinburgh Waverley sind es zu Fuß etwa 15–20 Minuten bergauf über die Market Street und die Royal Mile; mit viel Gepäck ist ein Taxi sinnvoller, meist etwa £8–£12 je nach Verkehr. Plane für den Burgrundgang rund zwei Stunden ein: Die Aussicht über die Princes Street, die Firth-of-Forth-Seite und die Dächer der Old Town ist besonders schön, aber mehrere Innenräume und Höfe liegen auseinander. Buche unbedingt ein Zeitfenster im Voraus – der Einlass ist kapazitätsabhängig, und vor Ort können beliebte Zeiten ausverkauft sein. Rechne grob mit £19–£22 online für Erwachsene; kurzfristige Preise und Verfügbarkeit solltest du beim offiziellen Anbieter prüfen.
Vom Burgausgang gehst du die kurze, atmosphärische Victoria Street hinunter. Die geschwungene Straße mit ihren farbigen Fassaden ist schnell erkundet, lohnt sich aber auch für einen kleinen Abstecher in die angrenzenden Closes und Innenhöfe. Danach steigst du wieder Richtung Castlehill hinauf zum The Scotch Whisky Experience. Die Einführungstour dauert ungefähr eine Stunde und ist ein guter, unkomplizierter Einstieg in schottischen Whisky – auch wenn du bisher wenig darüber weißt. Eine Reservierung ist empfehlenswert, besonders am Nachmittag; rechne je nach Tour mit etwa £20–£40. Zwischen den Programmpunkten bleibt bewusst etwas Luft, denn die Old Town wirkt am schönsten, wenn du nicht nur die Hauptstraße entlangläufst.
Zum Abschluss gehst du nur wenige Schritte zum The Witchery am Castlehill. Das historische, sehr stimmungsvolle Restaurant passt gut zum ersten Abend in Edinburgh, ist allerdings deutlich teurer als ein typisches Pub: Für ein Dinner solltest du etwa £40–£80 pro Person ohne umfangreiche Getränkebegleitung einplanen. Reserviere vorab und kalkuliere rund 1,5 Stunden; nach dem Essen kannst du über die ruhigere obere Royal Mile zurückgehen. Beachte, dass die kopfsteingepflasterten Straßen und die Steigungen mit Rollkoffer unbequem sind – für die Rückfahrt zum Hotel ist ein Taxi meist die angenehmste Option.
Starte am besten gegen 9:30 Uhr am Palace of Holyroodhouse am unteren Ende der Royal Mile. Vom Zentrum sind es zu Fuß etwa 15–20 Minuten bergab; der Eingang liegt an der Canongate. Für Palast und die stimmungsvollen Ruinen der Holyrood Abbey solltest du rund zwei Stunden einplanen. Öffnungstage und Eintritt hängen vom Reisetermin ab – prüfe vorab die offizielle Website und buche bei Verfügbarkeit ein Zeitfenster, da Sicherheitskontrollen und Warteschlangen zusätzliche Zeit kosten können. Rechne grob mit £20–£25 pro Erwachsenen.
Von dort gehst du wenige Minuten in den Holyrood Park und nimmst die leichteren Wege an den unteren Hängen von Arthur’s Seat. Für eine anfängerfreundliche Runde reichen etwa 1,5 Stunden: Bleib auf den breiteren Pfaden Richtung St Margaret’s Loch und den unteren Aussichtspunkten, statt den steilen Aufstieg zum Gipfel zu beginnen. Bei trockenem Wetter bekommst du bereits schöne Blicke über die Stadt und den Firth of Forth; nach Regen können die Wege rutschig und ausgewaschen sein, also feste Schuhe tragen. Danach geht es etwa 20 Minuten zu Fuß über South Bridge zum Museum.
Verbringe den späteren Nachmittag im National Museum of Scotland an der Chambers Street. Der Eintritt zur Dauerausstellung ist kostenlos, Spenden sind willkommen; die regulären Bereiche sind meist täglich geöffnet, während Sonderausstellungen separate Tickets und Zeitfenster haben können. Zwei Stunden genügen für schottische Geschichte, Design und die große Grand Gallery. Zum Abschluss gehst du nur wenige Minuten weiter zum The Elephant House an South Bridge. Plane dort etwa 45 Minuten und £5–£12 pro Person für Kaffee und eine Kleinigkeit ein; der Betrieb und die Innenräume können sich ändern, daher lohnt sich ein kurzer Check am selben Tag. Für den Abend bist du anschließend mitten in Old Town und kannst ohne weiteren Transfer durch die Gassen rund um Victoria Street und Grassmarket schlendern.
Nimm in Edinburgh Waverley einen morgendlichen direkten ScotRail-Zug nach North Berwick; die Fahrt dauert etwa 35 Minuten. Plane zusätzlich 15–20 Minuten für den Weg zum Bahnsteig und rund 10–15 Minuten zu Fuß vom Bahnhof zum Hafen ein. Nach der Ankunft gehst du über die Station Road und die Westgate Road Richtung Wasser. Das Scottish Seabird Centre liegt direkt am Hafen und ist ein guter Einstieg: Für den Besuch solltest du etwa 1,5 Stunden einplanen, inklusive der Ausstellungen und Live-Kameras zur Vogelwelt im Firth of Forth. Eintrittspreise liegen grob bei £15–£20 für Erwachsene; Öffnungszeiten und eventuell zeitgebundene Eintritte solltest du vorab prüfen, da sie saisonal variieren.
Zum Mittagessen passt anschließend The Lobster Shack am Hafen: unkomplizierte Meeresfrüchte, meist etwa £15–£30 pro Person. Bei gutem Wetter lohnt es sich, früh oder außerhalb der klassischen Mittagszeit zu kommen, da die Sitzplätze begrenzt sind. Danach gehst du in ungefähr 20–25 Minuten über die Law Road zum Fuß des North Berwick Law. Der vollständige Aufstieg ist für Anfänger zwar machbar, aber deutlich steiler und bei Wind rutschig; bleib ruhig auf dem unteren, sanften Abschnitt und genieße dort schon den Blick auf die Küste und den Bass Rock. Rechne mit etwa 1,5 Stunden, ohne den Gipfel erzwingen zu müssen.
Am späten Nachmittag führt der Weg zurück Richtung Ort und weiter zur West Beach. Der breite Strand eignet sich für eine entspannte, etwa einstündige Uferwanderung; bei Ebbe kannst du ein Stück am Wasser entlanggehen, solltest aber auf den Gezeitenstand und weiche Sandabschnitte achten. Vom Strand sind es ungefähr 20 Minuten zu Fuß zurück zum Bahnhof North Berwick. Für die Rückfahrt nach Edinburgh Waverley nimmst du am besten einen Zug am späten Nachmittag oder frühen Abend und prüfst die aktuellen Abfahrten vorher bei ScotRail, da der Takt außerhalb der Hauptzeiten dünner sein kann.
Nimm am Morgen den direkten Zug von North Berwick nach Dunbar; die Fahrt dauert rund 20 Minuten. Rechne ab deiner Unterkunft mit etwa 45–60 Minuten bis zum Museum, da der Bahnhof etwas außerhalb des Zentrums liegt. John Muir’s Birthplace befindet sich in der High Street und ist ein kleines, angenehm persönliches Museum über den berühmten Natur- und Naturschutzpionier. Plane etwa eine Stunde ein. Die Öffnungszeiten sind saisonabhängig, deshalb solltest du sie am Vorabend prüfen; der Eintritt liegt meist im niedrigen einstelligen Pfundbereich.
Von der High Street gehst du in etwa 10–15 Minuten hinunter zum Dunbar Harbour. Rund um den Hafen und die alte Battery verlaufen einfache Wege an den historischen Befestigungen entlang, mit schönen Blicken über den Firth of Forth und die zerklüftete Küste. Für die Runde solltest du etwa 1,5 Stunden einplanen; bei Wind kann es auf den offenen Abschnitten deutlich rauer wirken als im Ort. Anschließend bietet sich The Rocks für einen entspannten Café-Stopp oder ein leichtes Mittagessen an. Rechne mit etwa £8–£18 pro Person und plane etwas Puffer ein, da die Küche außerhalb der Stoßzeiten nicht immer durchgehend geöffnet ist.
Nach dem Mittagessen geht es weiter Richtung John Muir Country Park bei Belhaven. Vom Zentrum ist ein Taxi die unkomplizierteste Lösung; je nach Verkehr dauert die kurze Fahrt ungefähr 10 Minuten. Alternativ kannst du zu Fuß gehen, solltest dafür aber rund 30–40 Minuten zusätzlich einplanen. Im Park führt ein überwiegend ebener Weg in Richtung Belhaven Bay und weiter zu einem Aussichtspunkt an der Küste. Die etwa zweistündige Wanderung ist anfängerfreundlich, trotzdem sind feste Schuhe sinnvoll: Nach Regen können einzelne Wegstücke weich und rutschig sein. Der Strand ist besonders schön am späten Nachmittag, wenn das Licht flacher wird; bei starkem Wind oder hoher Flut solltest du dich an die markierten Wege halten und nicht an die instabilen Klippenränder gehen.
Plane für die Fahrt von Dunbar nach St Andrews door-to-door etwa drei bis dreieinhalb Stunden ein: mit dem Zug zurück nach Edinburgh, weiter nach Leuchars und von dort mit dem Bus 42 ins Zentrum. Ein Start zwischen 7:30 und 8:30 Uhr ist sinnvoll, da du so trotz Umstieg und Gepäck noch einen guten Wandertag hast. Prüfe die Anschlüsse am Vorabend bei ScotRail und Stagecoach; besonders der Bus ab Leuchars fährt nicht ständig. Nach der Ankunft kannst du dein Gepäck in der Unterkunft oder an einer Gepäckaufbewahrung abgeben. Von der Bushaltestelle im Zentrum sind es nur wenige Minuten zu den atmosphärischen Ruinen von St Andrews Cathedral. Plane etwa anderthalb Stunden ein; der Turmaufstieg ist bei geöffnetem Zugang und trockenem Wetter die Mühe wert, allerdings sind die Treppen eng und uneben. Rechne für Kathedrale und Turm grob mit £5–£10, je nach Ticketart.
Für den Weg zum West Sands Beach gehst du vom Zentrum etwa 25–30 Minuten westwärts; alternativ ist ein kurzer Stadtbus oder ein Taxi praktisch, wenn du nach der Anreise Zeit sparen möchtest. Der breite, flache Strand ist ideal für eine anfängerfreundliche Küstenrunde: Bleib auf dem festen Weg und der Promenade hinter dem Strand, statt bei auflaufender Flut direkt am Wasser entlangzugehen. Für Hinweg, Strandspaziergang und Rückkehr solltest du rund anderthalb Stunden einplanen. Bei Wind wirkt der Strand deutlich kälter, als es die Temperatur vermuten lässt – eine winddichte Schicht und wasserdichte Schuhe sind hier wichtiger als sportliche Ausrüstung. Zurück im Zentrum liegt St Andrews Castle an der North Street, etwa 15 Minuten zu Fuß von der Kathedrale entfernt. Besichtige dort die Ruinen und die unterirdischen Minen- und Belagerungsgänge; diese sind eng, dunkel und bei Nässe rutschig. Öffnungszeiten und letzter Einlass ändern sich saisonal, daher am besten vorab bei Historic Environment Scotland prüfen. Eintritt liegt meist ungefähr bei £7–£10.
Zum Abendessen gehst du wenige Minuten ins Zentrum zu Forgan’s St Andrews, einem lebhaften Restaurant in einer umgebauten Markthalle. Die Speisekarte ist schottisch und unkompliziert – passend nach dem Strandspaziergang –, mit herzhaften Gerichten, lokalen Produkten und guten vegetarischen Optionen. Reserviere besonders am Freitag- und Samstagabend; ohne Reservierung kann es früh noch klappen, später wird es oft voll. Rechne mit etwa £25–£45 pro Person ohne umfangreiche Getränke. Danach lohnt sich noch ein kurzer Spaziergang durch die ruhigen Gassen rund um South Street und Market Street, bevor du den Tag beendest.
Plane für die Fahrt von St Andrews nach Stonehaven einschließlich Umstieg und Weg vom Bahnhof großzügig etwa drei bis dreieinhalb Stunden ein. Mit einem frühen Start zwischen 7:30 und 8:30 Uhr kommst du voraussichtlich am späten Vormittag an; prüfe Bus 42 und die ScotRail-Anschlüsse am Vorabend, da die Verbindung über Leuchars, Dundee und Aberdeen mehrere Umstiege hat. Vom Bahnhof Stonehaven sind es rund 20–25 Minuten zu Fuß bergab zum Hafen, mit Gepäck ist ein kurzer Taxi-Transfer bequemer. Am Stonehaven Harbour lohnt sich zunächst ein ruhiger Rundgang von etwa 45 Minuten: Fischerboote, kleine Stege und der Blick entlang der Küste geben dir direkt ein Gefühl für den Ort.
Vom Hafen folgst du dem markierten Küstenweg südwärts Richtung Dunnottar Castle; rechne für den Weg bis zu den Ruinen mit etwa 35–45 Minuten pro Strecke. Die Wanderung ist für Anfänger gut machbar, aber der Pfad ist stellenweise uneben und enthält Treppen – feste Schuhe sind wichtiger als besondere Kondition. Für Burganlage, Aussichtspunkte und Rückweg solltest du insgesamt ungefähr zwei Stunden einplanen. Die Öffnungszeiten und den Ticketverkauf solltest du vorab online prüfen; besonders in der Hauptsaison kann eine Vorausbuchung sinnvoll sein. Bei starkem Wind oder Regen bleibst du nahe am markierten Weg, denn die Klippen sind nicht abgesichert.
Nach der Rückkehr ins Zentrum führt ein kurzer Spaziergang zur Stonehaven Beach, wo du auf der Promenade etwa eine Stunde entspannt auslaufen oder dich mit einem Kaffee aufwärmen kannst. Der breite Blick über die Bucht ist besonders schön, wenn das Licht am späten Nachmittag weicher wird. Zum Abendessen gehst du anschließend zurück zum Hafen ins The Ship Inn. Das traditionelle Pub ist eine gute Wahl für unkomplizierte schottische Küche und Meerblick; plane etwa £20–£35 pro Person ein und reserviere bei einem Besuch am Wochenende möglichst vorher.
Nach der kurzen Fahrt von Stonehaven erreichst du Aberdeen am besten am späten Vormittag. Vom Bahnhof Aberdeen sind es etwa 10–15 Minuten zu Fuß über die Guild Street und den Shiprow zum Aberdeen Maritime Museum; falls du nicht laufen möchtest, ist ein kurzes Taxi mit Gepäck unkompliziert. Plane für das Museum rund anderthalb Stunden ein. Die Ausstellungen erzählen von der Fischerei, dem Schiffbau und der modernen Offshore-Ölindustrie der Stadt – besonders interessant ist der Blick auf den Hafen durch die großen Fenster. Der Eintritt ist in der Regel kostenlos, Spenden sind willkommen; die Öffnungstage und Zeiten solltest du vorab prüfen, da sie saisonal variieren können.
Vom Shiprow gehst du anschließend etwa 20–25 Minuten ostwärts in Richtung Hafen, vorbei an den Kaianlagen und den großen Versorgungsschiffen. Am östlichen Hafenende beginnt Footdee, von den Einheimischen „Fittie“ genannt: ein ehemaliges Fischerdorf mit kleinen, bunt gestrichenen Häuschen, engen Wegen und überraschend gepflegten Gemeinschaftsgärten. Nimm dir hier ungefähr eine Stunde und bleibe auf den öffentlichen Wegen, denn es ist weiterhin ein Wohnviertel. Für eine Kleinigkeit zwischendurch eignet sich ein Café in Hafennähe; feste Schuhe sind auf den unebenen Pflasterwegen angenehmer als Stadtschuhe.
Danach erreichst du Aberdeen Beach in etwa 10–15 Minuten zu Fuß entlang der Strandpromenade. Der breite, flache Weg ist ideal für einen entspannten Küstenspaziergang ohne Steigungen – bei Wind wirkt der Strand allerdings deutlich kälter, als die Temperaturen vermuten lassen. Eine Stunde reicht für die Aussicht auf die Nordsee und die charakteristischen Granitgebäude am südlichen Strandende. Bei schlechtem Wetter kannst du den Aufenthalt kürzer halten und direkt zum Abendessen weitergehen; Busse fahren regelmäßig zurück Richtung Zentrum, während ein Taxi vom Strand zum Hafen meist die bequemste Option ist.
Für den Abend ist The Silver Darling am Pocra Quay eine passende Wahl: Das Restaurant liegt direkt am Wasser und serviert vor allem Fisch und Meeresfrüchte, daneben gibt es auch Fleisch- und vegetarische Gerichte. Rechne mit etwa £30–£60 pro Person ohne umfangreiche Getränke. Reserviere möglichst im Voraus, besonders für einen Tisch mit Hafenblick und bei Wochenendbetrieb. Vom Strand dauert die Fahrt mit dem Taxi ungefähr 10 Minuten; zu Fuß bist du je nach Route rund 25 Minuten unterwegs. Danach kannst du noch kurz an den beleuchteten Kaianlagen entlangspazieren oder in etwa 15 Minuten zum Bahnhof zurückgehen.
Plane für die Verbindung von Aberdeen nach Cullen mit Zug und Bus etwa 2,5–3 Stunden ein und starte möglichst zwischen 7:00 und 8:00 Uhr. Die Anschlüsse über Elgin sind nicht besonders häufig, daher solltest du die Zeiten am Vorabend bei ScotRail und Stagecoach prüfen und bei Verspätungen etwas Puffer einplanen. In Cullen steigst du am besten zentral aus; von dort erreichst du den Beginn des Wegs zu den Cullen Viaducts zu Fuß. Der ehemalige Bahndamm ist eine angenehme, weitgehend sanfte Strecke durch Wald und offene Landschaft und eignet sich gut zum ruhigen Einlaufen – rechne mit etwa 1,5 Stunden inklusive Fotopausen. Nach Regen können einzelne Abschnitte matschig sein, feste Schuhe sind sinnvoll.
Zurück im Ort bietet sich das Rockpool Café nahe dem Hafen für ein unkompliziertes Mittagessen oder einen Kaffee an. Rechne mit etwa 10–20 £ pro Person; die Öffnungstage und -zeiten können saisonal variieren, deshalb lohnt sich ein kurzer Check am selben Morgen. Anschließend gehst du hinunter zur Cullen Beach. Die breite Sandbucht ist ideal für einen entspannten Spaziergang von ungefähr einer Stunde, ohne anspruchsvolle Steigungen. Bei Wind wirkt der Strand besonders eindrucksvoll, aber die Brandung und wechselnden Gezeiten solltest du im Blick behalten – zum Schwimmen ist dieser Küstenabschnitt nicht die beste Wahl.
Für Bow Fiddle Rock nimmst du am besten ein vorbestelltes Taxi von Cullen nach Portknockie; die lokale Busverbindung ist für diesen Abstecher nicht zuverlässig genug. Die Fahrt dauert grob 10–15 Minuten, und auch für den Aussichtspunkt selbst genügt etwa eine Stunde. Vom Dorf führt ein kurzer Küstenweg zum markanten Felsbogen, der bei Ebbe und ruhiger See besonders schön wirkt. Bleib auf dem befestigten Weg und halte Abstand zur Klippenkante – der Wind kann hier überraschend kräftig sein. Kläre mit dem Taxi gleich eine Rückfahrt ab, da spontane Abholung außerhalb der Hauptsaison schwierig sein kann.
Starte in Cullen möglichst früh, idealerweise zwischen 7:00 und 8:00 Uhr: Mit dem Stagecoach-Bus 35 geht es zunächst nach Elgin, anschließend per ScotRail weiter nach Inverness. Rechne inklusive Umstieg, kurzen Fußwegen am Bahnhof und möglicher Wartezeit mit etwa 2,5–3,5 Stunden. Prüfe die Verbindung am Vorabend noch einmal, da die Busse nicht besonders häufig fahren. Nach der Ankunft im Bahnhof Inverness erreichst du den zentralen Bereich zu Fuß in etwa 10 Minuten; für Gepäck oder bei schlechtem Wetter ist ein kurzer Taxi-Transfer sinnvoll.
Gehe vom Bahnhof durch die Innenstadt hinauf zum Inverness Castle viewpoint. Der Aussichtspunkt ist in ungefähr 15 Minuten zu Fuß erreichbar und bietet einen schönen Blick über den River Ness und die Dächer der Stadt; plane dafür etwa 30 Minuten ein. Das eigentliche Schlossgebäude ist nicht immer vollständig zugänglich, daher solltest du den Aussichtspunkt als Hauptziel betrachten. Für eine unkomplizierte Mittagspause eignen sich die Cafés rund um Church Street und Academy Street – gerade bei knappem Zeitplan ist es besser, etwas Schnelles mitzunehmen, statt auf eine lange Restaurantpause zu setzen.
Anschließend führt ein etwa 15-minütiger Spaziergang hinunter zum Fluss und weiter zu den Ness Islands. Der Rundweg entlang des River Ness ist überwiegend eben und ruhig, mit Brücken, Waldabschnitten und viel Wasserblick. Für die entspannte Runde solltest du rund 1,5 Stunden einplanen; bei nassem Wetter können die Wege stellenweise rutschig sein. Die Inseln sind eine angenehme Abwechslung zur geschäftigen Innenstadt und eignen sich gut für eine kurze Pause auf einer Bank.
Von den Ness Islands gehst du in etwa 20–25 Minuten flussaufwärts zum Inverness Botanic Gardens im Bught Park. Die Gewächshäuser und Gartenwege lassen sich in ungefähr einer Stunde gemütlich erkunden. Die Öffnungszeiten sind saisonabhängig und können außerhalb der Hauptsaison eingeschränkt sein; prüfe sie daher vorab. Falls die Gärten geschlossen sind, bleibt der Spaziergang durch Bught Park eine schöne, kostenlose Alternative.
Zum Abendessen ist The Mustard Seed in einer umgebauten ehemaligen Kirche eine besonders stimmungsvolle Wahl. Vom Bught Park brauchst du zu Fuß etwa 20 Minuten zurück ins Zentrum, mit dem Taxi nur wenige Minuten. Reserviere möglichst im Voraus – vor allem für den frühen Abend – und kalkuliere ungefähr £30–£50 pro Person. Danach liegt dein Hotel im Zentrum meist bequem zu Fuß erreichbar.
Wenn der Besuch von Urquhart Castle fest eingeplant ist, solltest du Inverness sehr früh verlassen und für den Abschnitt am Loch Ness einen Mietwagen, ein Taxi oder einen vorab gebuchten Transfer einplanen. Vom Stadtgebiet bis zur Burg sind es ungefähr 25–30 Minuten mit dem Auto; mit öffentlichen Bussen ist die Kombination für einen anschließenden Zug nach Edinburgh deutlich riskanter. Plane für Aussicht, Eintrittskontrolle und die Ruinen mindestens 1,5 Stunden ein. Besonders schön ist der Blick vom Burggelände über den See; bei Wind und Nässe sind die Wege auf dem Gelände allerdings rutschig. Prüfe die saisonalen Öffnungszeiten und buche den Eintritt möglichst vorab – das Zeitfenster muss mit deiner Rückfahrt nach Inverness abgestimmt sein.
Fahre anschließend zurück zum Bahnhof Inverness und plane großzügig Zeit für den Transfer, Gepäck und den Bahnsteig ein. Der direkte ScotRail-Zug nach Edinburgh Waverley dauert etwa 3,5–4 Stunden; reservierter Sitzplatz und ausreichend Stauraum für Gepäck sind für diese lange Strecke empfehlenswert. Mit Burgbesuch ist ein früher Zug praktisch zwingend, während eine spätere Abfahrt den Tag deutlich entspannter macht, aber den Ausflug zum Loch Ness möglicherweise ausschließt. Nach der Ankunft führt dich ein kurzer Aufstieg über die Princes Street und die Waterloo Place in rund 15 Minuten zum Calton Hill.
Für den Spaziergang auf den Calton Hill reichen etwa 45 Minuten. Der Weg ist kurz, aber die Treppen können bei feuchtem Wetter glatt sein; festes Schuhwerk genügt, Bergwanderausrüstung brauchst du nicht. Oben bekommst du noch einmal einen offenen Blick über die Dächer der New Town, den Firth of Forth und bei klarer Sicht bis zu den Hügeln außerhalb der Stadt. Wenn du vor dem Abendessen etwas Zeit hast, lohnt sich ein langsamer Abstieg über die Regent Road statt direkt zurück zur Princes Street – dort ist es ruhiger und die Stadt wirkt zum Tagesausklang besonders stimmungsvoll.
Für das reservierte Abschiedsessen im The Kitchin fährst du vom Zentrum mit einem Lothian-Bus Richtung Leith; je nach Verkehr dauert die Strecke etwa 20–30 Minuten. Das Restaurant liegt im Bereich der Commercial Street und ist auf saisonale schottische Küche mit sorgfältig ausgewählten regionalen Zutaten spezialisiert. Rechne mit ungefähr £80–£150 pro Person, je nach Menü und Getränken, und reserviere unbedingt im Voraus. Prüfe am selben Tag die genaue Ankunftszeit deiner Zugfahrt und buche das Abendessen nicht zu knapp nach der Ankunft – bei einer langen Bahnreise oder einer verspäteten Rückfahrt vom Loch Ness ist ein späterer Tisch deutlich entspannter.
No packing list attached yet.